Philippinen und Kanada wollen Schutz und Rekrutierung von OFWs stärken
Die Philippinen und Kanada wollen den Schutz und die Rekrutierung von philippinischen Arbeitskräften in Nordamerika verbessern. Dazu unterzeichneten das philippinische Department of Migrant Workers und das kanadische Department of Citizenship and Immigration am Donnerstag, den 2. Juli 2026 in Vancouver eine gemeinsame Erklärung.
DMW Secretary Hans Leo Cacdac nannte die Erklärung einen wichtigen Meilenstein. Sie soll die Arbeitsbedingungen für philippinische Arbeitskräfte sicherer, fairer und zugänglicher machen. Die Philippinen haben bereits separate Arbeitsabkommen mit mehreren kanadischen Provinzen. Die neue Erklärung schafft erstmals einen gemeinsamen Rahmen mit der kanadischen Bundesregierung. Dieser Rahmen soll die Prinzipien für die grenzüberschreitende Arbeitsmigration festlegen.
Die Erklärung bekräftigt das Engagement beider Länder für legale Migrationswege. Sie stellt sicher, dass die Rekrutierung und Entsendung von Arbeitskräften den Gesetzen und Vorschriften beider Länder folgt. Ein zentrales Prinzip ist, dass Arbeitnehmer und Jobsuchende keine Rekrutierungsgebühren oder damit verbundene Kosten von Arbeitgebern zahlen sollen. Die Erklärung betont faire und ethische Rekrutierungs- und Beschäftigungspraktiken sowie den Zugang zu Informationen über die Rechte der Arbeitnehmer und Beschwerdemöglichkeiten.
Schätzungen zufolge leben derzeit etwa 20.000 philippinische Arbeitskräfte in Kanada.