Sicherheit

Philippinen starten Schusswaffenübungen an Schulen nach tödlichem Angriff

Die Philippinen haben mit Schusswaffenübungen an Schulen begonnen. Auslöser war ein seltener Gewaltakt in Tacloban City. Dort hatten zwei jugendliche Schüler im Juni das Feuer eröffnet. Drei Mitschüler starben, 20 weitere wurden verletzt.

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Symbolbild: Envato

Am Mittwoch übten auf einem Schulgelände in Manila Hunderte Schüler und Lehrer. Sie übten, Klassenzimmer mit Tischen und Stühlen zu verbarrikadieren und still zu bleiben. Ein bewaffneter Schauspieler in einem schwarzen Kapuzenpullover durchsuchte dabei die Flure und Räume.

Bildungsminister Sonny Angara nannte die steigende Zahl gewalttätiger Vorfälle als Grund. Er nannte schädliche soziale Medien, falsche Einflüsse und Terrorgruppen als Ursachen. Diese Gruppen rekrutieren online aktiv.

Angara betonte, dass die Schulen kreativ sein und sich an die neuen Aktivitäten der Täter anpassen müssen. Er kündigte an, dass solche Übungen in öffentlichen Schulen im ganzen Land nachgeahmt werden sollen.

Der tödliche Schusswaffenvorfall an einer Highschool in der zentral gelegenen Visayas-Region hatte das Land von 113 Millionen Menschen schockiert. Gewaltakte an Schulen sind dort sehr ungewöhnlich.

Quellen