Philippinen setzen sich für klimaresistente Landwirtschaft und Nahrungsmittelsicherheit ein
Die philippinische Delegation, angeführt von Landwirtschaftsassistent U-Nichols Manalo, hat während des Abschlusses des 2. In-Session-Workshops des Sharm el-Sheikh Joint Work on Agriculture and Food Security auf der 64. Sitzung der Nebenorgane (SB64) des UNFCCC eine Intervention vorgenommen. In Bonn, Deutschland, betonte die Philippinen die lebenswichtige Bedeutung der Sicherung der Nahrungsmittelsicherheit und der landwirtschaftlichen Produktion, währenddessen die Klimaintegration in der Landwirtschaft anpassungszentriert bleibt und keine unbeabsichtigten Handels- und Finanzverpflichtungen für Entwicklungsländer schafft.
Die Philippinen wiesen auf die Risiken hin, die mit einseitigen Handelsmechanismen verbunden sind. Wenn diese Mechanismen nicht kontrolliert werden, könnten sie als Handelsbarrieren wirken, die sich nachteilig auf Kleinbauern auswirken und die inländischen Nahrungsmittelversorgungsketten stören. Um die philippinischen Bauern und Fischer zu schützen, drängte die Delegation auf eine starke Strategie, die die lokalen Realitäten respektiert. Umweltziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen, die nie dazu führen, dass ein Land seine eigenen Menschen nicht mehr ernähren kann, wurden betont.
Die SB64, die vom 8. bis 18. Juni in Bonn, Deutschland, stattfand, diente als wichtige Plattform für technische Klimaverhandlungen im Rahmen des UNFCCC und half dabei, die Grundlagen für Entscheidungen zu legen, die auf der 31. Konferenz der Vertragsparteien (COP31) später in diesem Jahr getroffen werden sollen. Laut CCC-Vizevorsitzendem und Geschäftsführer Robert E.A. Borje sind die Positionen des Landes bei diesen Gesprächen direkt an den Leitlinien von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. ausgerichtet, um Kerninteressen voranzutreiben, wobei die Nahrungsmittelsicherheit als Entwicklungsimperativ angesehen wird.