Politik

Philippinen nutzen Rechtsentscheid zum Südchinesischen Meer

Kurzmeldung

Zehn Jahre nach einem Urteil eines Schiedsgerichts in Den Haag haben philippinische Beamte und Analysten erklärt, dass Manila weiterhin im Südchinesischen Meer unterlegen ist. Sie haben jedoch begonnen, ihren wichtigen Rechtsentscheid in eine glaubwürdigere Abschreckung umzuwandeln.

Philippine traditional village
Symbolbild: Envato

Die Philippinen hatten 2013 unter der Seerechtskonvention der Vereinten Nationen (Unclos) Klage eingereicht. Sie wollten die Neun-Strich-Linie und andere Ansprüche Chinas anfechten. Das Schiedsgericht entschied, dass Chinas Ansprüche keine rechtliche Grundlage haben.

Das Schiedsgericht in Den Haag hatte am 12. Juli 2016 entschieden, dass Chinas weitreichende Ansprüche im Südchinesischen Meer keine rechtliche Grundlage haben.

Quellen