Philippinen: Kriminalitätsrate sinkt nach drei Monaten Safer-Cities-Initiative
Die Philippinische Nationalpolizei (PNP) meldete nach drei Monaten der Safer-Cities-Initiative niedrigere Kriminalitätsraten im ganzen Land.
Die Philippinen seien im Vergleich zu den Vorperioden sicherer, sagte Oberst Allen Rae Co, Sprecher der PNP, in einem Interview mit Reportern in Camp Crame.
Die PNP verstehe, dass es nur ein kleiner Trost sei, wenn man nicht das Gefühl habe, dass die Kriminalitätsraten sinken. Es gebe zwar spektakuläre Fälle, aber in den Statistiken gehe die Kriminalität zurück.
Die Fokus-Kriminalitätsraten im ganzen Land sanken um 20,6 Prozent. Von 9.506 Fällen vom 6. Januar bis 5. April auf 7.883 Fälle vom 6. April bis 4. Juli, wie eine PNP-Präsentation bei einem Online-Forum des Innenministeriums und der lokalen Verwaltung zeigte.
Die Fokus-Kriminalität umfasst Diebstahl, Motorrad- und Autodiebstahl, Raub, Körperverletzung, Vergewaltigung, Totschlag und Mord.
Die PNP-Präsentation zeigte, dass Mordfälle um 2,5 Prozent sanken. Diebstahlfälle um 14,4 Prozent, Motorrad-Diebstahlfälle um 15,8 Prozent, Totschlagfälle um 21,5 Prozent, Raubfälle um 22,9 Prozent, Körperverletzungsfälle um 27,8 Prozent, Vergewaltigungsfälle um 38,9 Prozent und Autodiebstahlfälle um 48,4 Prozent.
Die Kriminalitätsraten sanken, weil potenzielle Täter von den Straßen entfernt wurden, sagte Co.
Die Safer-Cities-Initiative startete am 6. April. Sie soll die Polizei dazu bringen, strenge Verbote durchzusetzen. Dazu gehören Alkohol in öffentlichen Räumen, Karaoke nach den erlaubten Stunden, das Herumlaufen ohne Hemd und Verstöße gegen die Ausgangssperre für Minderjährige.
Das Innenministerium und die lokale Verwaltung bildeten die Initiative, um die Kriminalitätsraten zu senken.