Philippinen erreichen Status als Land mit mittlerem Einkommen
Die Philippinen haben offiziell den Status eines Landes mit mittlerem Einkommen erreicht. Das Bruttonationaleinkommen pro Kopf lag 2026 bei 4.850 US-Dollar, was den Schwellenwert von 4.636 US-Dollar für Länder mit mittlerem Einkommen übersteigt.
Die Philippinen haben den Status eines Landes mit mittlerem Einkommen erreicht. Das Bruttonationaleinkommen pro Kopf lag 2026 bei 4.850 US-Dollar, was den Schwellenwert von 4.636 US-Dollar für Länder mit mittlerem Einkommen übersteigt. Diese Entwicklung zeigt, dass das Land nach fast vier Jahrzehnten als Land mit niedrigem mittlerem Einkommen einen wichtigen Meilenstein erreicht hat.
Arsenio Balisacan, Chefökonom des Department of Economy, Planning, and Development, betonte, dass der Status als Land mit mittlerem Einkommen nur eine Etappe auf dem Entwicklungsweg des Landes ist. Er nannte die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Steigerung der Produktivität und die Verbesserung der Lebensqualität als wichtige Ziele.
Die Weltbank teilt die Volkswirtschaften in vier Einkommensgruppen ein. Länder mit mittlerem Einkommen haben ein Bruttonationaleinkommen pro Kopf zwischen 4.636 und 14.375 US-Dollar. Das Bruttonationaleinkommen pro Kopf ist ein Durchschnittswert, der das Einkommen der Filipinos und philippinischen Einrichtungen, einschließlich Einkommen aus dem Ausland, durch die Bevölkerung teilt.
Der Status als Land mit mittlerem Einkommen bedeutet nicht, dass die meisten Filipinos nun zur Mittelschicht gehören. Er zeigt auch nicht, dass die Löhne mit den Preisen Schritt gehalten haben oder dass Familien genügend Ersparnisse, Versicherungen oder Zugang zu qualitativ hochwertigen öffentlichen Dienstleistungen haben.
Balisacan nannte die Einkommensverteilung als ein weiteres wichtiges Kriterium für die Entwicklung. Er zeigte, dass der nationale Durchschnitt durch die Einkommen derjenigen, die deutlich mehr als die meisten Filipinos verdienen, nach oben gezogen wird. Viele Haushalte bleiben jedoch deutlich unter diesem Durchschnitt.
Die Philippinen haben in den letzten Jahren Fortschritte bei der Reduzierung der Armut und der Erhöhung des durchschnittlichen Einkommens gemacht. Die Weltbank berichtete, dass die Armutsquote im Jahr 2023 auf 15,5 Prozent von 23,5 Prozent im Jahr 2015 gesunken ist. Auch die Einkommensungleichheit ist auf den niedrigsten Stand seit vier Jahrzehnten gesunken.
Trotz dieser Fortschritte bleiben fast 28 Prozent der Filipinos gefährdet oder sind gefährdet, wieder in die Armut zu fallen. Die sichere Mittelschicht, die etwa ein Viertel der Bevölkerung ausmacht, ist seit 2018 kaum gewachsen. Eine typische philippinische Familie verdient genug, um über der Armutsgrenze zu bleiben, aber nicht genug, um sich sicher zu fühlen.
Ein einzelner Taifun, eine Krankenhausrechnung oder ein verlorener Job kann viele Familien wieder in die Armut treiben. Obwohl das Land im Durchschnitt reicher geworden ist, erleben viele Haushalte die Wirtschaft weiterhin als unsicher.