Wirtschaft

Philippinen erreichen Status als Land mit mittlerem Einkommen

Die Philippinen haben den Status als Land mit mittlerem Einkommen erreicht. Die Weltbank hob das Land in die Kategorie der oberen mittleren Einkommensländer. Das Bruttonationaleinkommen pro Kopf erreichte 2025 4.850 Dollar und überstieg damit die Schwelle von 4.636 Dollar.

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Symbolbild: Envato

Das Department of Economy, Planning and Development (DEPDev) führte die Umklassifizierung auf anhaltendes Wirtschaftswachstum und strukturelle Reformen zurück. Die Wirtschaft wuchs von 2021 bis 2025 im Durchschnitt um 5,8 Prozent.

Die Cebu Chamber of Commerce and Industry (CCCI) bezeichnete die Aufwertung als wichtigen Meilenstein. Sie zeigte, dass die Bemühungen von Regierung, Privatsektor und Bevölkerung zu einem stärkeren und widerstandsfähigeren Wirtschaftssystem geführt haben.

Die CCCI betonte, dass die neue Klassifizierung Chancen bietet, um mehr Investitionen anzuziehen, die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu erhöhen und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen. Präsident Regan Rex King nannte jedoch auch Herausforderungen. Er nannte steigende Kosten, Einkommensunterschiede und begrenzte Chancen.

Die Mandaue Chamber of Commerce and Industry (MCCI) unterstützte die Einschätzung der CCCI. Präsidentin Barbara Gothong-Tan nannte die Aufwertung einen makroökonomischen Meilenstein. Sie betonte, dass die Vorteile für die Bevölkerung spürbar werden müssen.

Die Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) hob die Bedeutung der Aufrechterhaltung der makroökonomischen Stabilität und der Fortsetzung der strukturellen Reformen hervor. Die BSP will die Inflation managen, internationale Reserven aufrechterhalten und das Bankensystem stärken.

DEPDev Secretary Arsenio M. Balisacan bestätigte die Widerstandsfähigkeit der philippinischen Wirtschaft. Er nannte die Umklassifizierung einen wichtigen Schritt, um das Vertrauen der Investoren zu stärken und den Zugang zu Finanzierungen zu erweitern. Balisacan betonte jedoch auch, dass Einkommensunterschiede bestehen bleiben.

Quellen