Gesellschaft

Philippinen: Cebu City erklärt 12. Juli zum West Philippine Sea Victory Day

Das Department of National Defense hat die einstimmige Zustimmung des Cebu City Council zu einer Resolution begrüßt, die den 12. Juli jedes Jahres zum West Philippine Sea Victory Day erklärt. Das Ministerium betonte, dass das Schiedsgerichtsurteil von 2016 ein Sieg ist, den das Land verteidigen und durchsetzen muss.

Female doctor supporting smiling male patient in clinicpaegagz
Symbolbild: Envato

In einer Erklärung vom 29. Juni 2026 lobte Verteidigungsminister Gilberto Teodoro Jr. die Zustimmung des Rates. Er bezeichnete das wegweisende Urteil als einen bedeutenden rechtlichen Sieg, der verteidigt werden muss. Der Minister betonte, dass das Land diesen Sieg annehmen und durchsetzen sollte.

Die Resolution wurde von dem Stadtrat Pablo Labra II eingebracht. Sie soll den 12. Juli jedes Jahres als West Philippine Sea Victory Day feiern. Damit wird der historische Schiedssieg der Philippinen unter der United Nations Convention on the Law of the Sea anerkannt. Die Resolution bekräftigt die Souveränitätsrechte und die maritimen Ansprüche des Landes im West Philippine Sea.

Der Stadtrat von Cebu City stimmte der Resolution einstimmig zu, obwohl das Konsulat der Volksrepublik China in Cebu diplomatischen Protest einlegte. Das Konsulat äußerte seine „größte Besorgnis und entschiedene Ablehnung“ des Vorschlags. In einer Notiz vom 22. Juni bezeichnete das chinesische Konsulat das Schiedsverfahren als „politisches Theater in legaler Verkleidung“ und bestand darauf, dass das Schiedsurteil „illegal, nichtig und ungültig“ sei.

China behauptet, dass seine Souveränität und maritimen Rechte im Südchinesischen Meer auf Geschichte und Recht basieren. Die Philippinen errangen den wegweisenden Schiedssieg am 12. Juli 2016. Damals entschied ein Schiedsgericht, dass Chinas weitreichender Anspruch der „neun Striche“ keine rechtliche Grundlage unter dem internationalen Recht hat. Das Urteil bestätigte die Souveränitätsrechte der Philippinen innerhalb ihrer 200-Meilen-Exklusivwirtschaftszone im West Philippine Sea.

Quellen