Politik: Landesweit

Philippinen bekräftigen ambitionierte Klimaziele für den Zeitraum 2025 bis 2035

Im Zeitraum von 2025 bis 2035 streben die Philippinen eine Senkung ihrer Kohlenstoffemissionen um insgesamt 75 Prozent an. Diese Zielsetzung umfasst zentrale Sektoren wie die Energieerzeugung, den Verkehr und die Landwirtschaft. Das Land möchte sieben Prozent dieser Reduktion durch eigene Maßnahmen und aus eigenen Mitteln finanzieren, während die verbleibenden 68 Prozent der Zielsetzung an die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft gebunden sind.

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Quelle: PIA

Die Philippinen haben in einer aktuellen Einreichung bei den UN ihr Engagement zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen bekräftigt. Im Vergleich zu früheren Zusagen, bei denen die auf externe Hilfe angewiesenen Ziele bei 72,29 Prozent lagen, zeigt die aktuelle Planung eine Verschiebung in der Gewichtung der finanziellen Verantwortung. Basierend auf aktuellen Analysen prognostiziert die Einreichung der Philippinen an die UN, dass das Land im Zeitraum zwischen 2025 und 2035 zu einer sogenannten Netto-Senke werden könnte, in der es mehr Emissionen aufnimmt als es selbst freisetzt.

Zuständig für die Aktualisierung und CCC, eine Behörde unter dem Büro des Präsidenten. In dem Dokument an die UN unterstreicht das Land seine hohe Verwundbarkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels, obwohl die Philippinen selbst nur minimal zu der globalen Krise beigetragen haben. Die Anpassung an extreme Auswirkungen wie massive Überschwemmungen und Hitzeperioden wird daher als eine zentrale und kontinuierliche Priorität eingestuft.

Die Festlegung dieser national festgelegten Beiträge (Nationally Determined Contributions, NDC) ist ein wesentlicher Bestandteil der Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen. Im Rahmen des Pariser Abkommens setzen Länder ihre Reduktionsziele freiwillig basierend auf ihren jeweiligen Kapazitäten fest, was einem Bottom-up-Ansatz folgt. Die Parteien des Abkommens sind verpflichtet, ihre NDCs alle fünf Jahre zu aktualisieren. Die jüngste Runde der Aktualisierungen war für Februar 2025 vorgesehen, konnte jedoch von den Philippinen nicht zu diesem Zeitpunkt eingereicht werden.

Um die Emissionsminderungen und den Übergang zu einer grünen Wirtschaft zu finanzieren, beabsichtigt das Land, ein breites Spektrum an öffentlichen und privaten Finanzquellen zu erschließen und maximal auszuschöpfen. Dabei wird betont, dass die finanzielle Unterstützung durch wohlhabendere Industrienationen hochgradig konzessionär und nicht schuldenstiftend sein muss. Vertreter der Zivilgesellschaft sowie Führungspersönlichkeiten aus Entwicklungsländern fordern kontinuierlich, dass Klimafinanzierung in Form von Zuschüssen statt als Kredite gewährt wird.