Philippinen: 12.500 Tonnen minderwertigen Zements vernichtet
Das Bureau of Philippine Standards hat 12.500 Tonnen nicht konformen importierten Portland-Zements in Ilocos Norte vernichtet. Die Vernichtung erfolgte vom 10. bis 11. April 2026.
Die Maßnahme des Department of Trade and Industry (DTI) zielt darauf ab, unsicheren Zement vom Markt fernzuhalten. Damit sollen sicherheits- und qualitätsgerechte Baustoffe für den Bau von Häusern, Schulen, Brücken und anderen Infrastrukturprojekten gewährleistet werden.
Laboruntersuchungen ergaben, dass der Zement die Anforderungen der Philippine National Standard (PNS) 07:2018 nicht erfüllte. Der Zement scheiterte an wichtigen Qualitätsprüfungen wie dem Glühverlust, dem unlöslichen Rückstand und der Druckfestigkeit nach 28 Tagen.
Die nicht konforme Lieferung bestand aus 3.700 Tonnen in 40-Kilogramm-Säcken und 8.800 Tonnen in Jumbo-Säcken. Der Zement wurde aus Vietnam importiert und in einem Lagerhaus des Importeurs in Ilocos Norte gelagert.
Unter der DAO 17-06, Serie 2017, ist eine Bestätigungserklärung erforderlich, bevor Portland-Zement in den Philippinen verkauft oder verteilt werden darf. Das DTI-BPS betonte, dass sichere Gebäude mit sicheren Baumaterialien beginnen müssen.
Durch die Entfernung von minderwertigem Zement aus der Lieferkette will die Behörde philippinische Familien, Arbeiter und Gemeinschaften schützen. Zudem sollen sowohl öffentliche als auch private Infrastrukturinvestitionen gesichert werden.
Unter den bestehenden technischen Vorschriften müssen Hersteller und Importeure, deren Produkte die vorgeschriebenen Standards nicht erfüllen, die Artikel entweder wieder ausführen oder sie unter Aufsicht des DTI-BPS vernichten lassen. Nicht konforme Unternehmen sehen sich der sofortigen Aussetzung ihrer PS Lizenz gegenüber.
Betroffene Firmen können die Verteilung oder die Erneuerung ihrer Lizenz erst wieder aufnehmen, nachdem das BPS die Einhaltung durch eine gründliche Produktneubewertung überprüft hat. Diese strenge Maßnahme unterstreicht das Engagement des DTI-BPS für den Verbraucherschutz, indem unsichere Waren von den Regalen ferngehalten werden.
Die Vernichtung abgelehnter Lieferungen soll den zukünftigen Eintritt von minderwertigen Artikeln abschrecken, die Marktintegrität wahren und konforme lokale Unternehmen vor unfairer Konkurrenz schützen.