Gesundheit

PhilHealth und CHR starten wegweisende Partnerschaft für Rechte im Gesundheitswesen

Die Philippine Health Insurance Corporation (PhilHealth) und die Commission on Human Rights (CHR) haben eine wegweisende Partnerschaft gestartet. Ihr Ziel ist es, einen rechtsbasierten Rahmen für das Gesundheitswesen im Land zu schaffen.

Man with Raised Hand at Corporate Presentationmonkeybusiness
Symbolbild: Envato

Die beiden Organisationen wollen medizinische Versorgung nicht als Ware oder Wohltätigkeit betrachten. Stattdessen soll sie als grundlegende staatliche Verpflichtung und Ausdruck von Menschenwürde gelten. Dies ist eine lang ersehnte Verschiebung im Gesundheitswesen.

Die neue Partnerschaft soll sicherstellen, dass medizinische Versorgung als Menschenrecht anerkannt wird. Sie soll die Rechte der Patienten stärken und die Gesundheitsversorgung verbessern.

Ein Beispiel für die Herausforderungen im System ist der Fall von Marvin. Seine Familie konnte durch Medienaufmerksamkeit und formelle Advocacy-Kanäle eine schnelle Reaktion von PhilHealth erreichen. Dies zeigt jedoch, dass das System hauptsächlich auf öffentlichen Druck reagiert.

Viele Menschen, insbesondere in abgelegenen Gebieten oder mit geringem Einkommen, haben keine Möglichkeit, ihre Rechte einzufordern. Sie bleiben oft unbemerkt und erhalten keine angemessene Versorgung.

Um das System wirklich zu verbessern, müssen PhilHealth und die CHR über einzelne Fälle hinausgehen. Sie müssen die bürokratischen Hürden abbauen, die Patienten als potenzielle Betrüger behandeln. Stattdessen sollen die Patienten als Bürger mit einem angeborenen Recht auf Versorgung anerkannt werden.

Die Organisationen sollen auch Ressourcen in die proaktive Gleichstellung investieren. Programme wie das Yaman ng Kalusugan Program (YAKAP) sollen direkt in die am stärksten benachteiligten Gemeinschaften gebracht werden. So müssen die Menschen nicht in die Stadtzentren kommen, um Hilfe zu erhalten.

Zudem ist ein unabhängiger Beschwerdemechanismus innerhalb von PhilHealth notwendig. Eine Ablehnung der Versorgung soll nicht als administrativer Fehler, sondern als Rechtsverletzung behandelt werden.

Die Zusammenarbeit von PhilHealth und der CHR hat das Gesundheitswesen mit der richtigen Sprache ausgestattet. Doch bis jeder Filipino, unabhängig von seiner Artikulationsfähigkeit, uneingeschränkten Zugang zu würdevoller Versorgung hat, bleibt das Konzept der Gesundheitsversorgung als Menschenrecht ein Luxus für wenige.

Quellen