PENRO Ifugao betont Zusammenhang zwischen Ernährung und Umwelt für eine nachhaltige Zukunft
Der Schutz der Natur und die Gewährleistung einer guten Ernährung gehen Hand in Hand, und die reichen indigenen Praktiken von Ifugao halten den Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft bereit. Arnel D. Bilibli, amtierender Leiter des Provincial Environment and Natural Resources Office (PENRO), betonte dies während der gemeinsamen regionalen und provinzialen Auftaktveranstaltung zum Nutrition Month 2026 am 8. Juli.
Bilibli zufolge sind die menschliche Gesundheit und die Umweltgesundheit untrennbar miteinander verbunden. Schlecht ausgebildeter Boden, verschmutztes Wasser und veränderte Wetterpattern reduzieren die Qualität der Nahrung und verursachen Unterernährung, während eine unterernährte Gemeinschaft nicht die Kraft hat, ihre Umgebung zu schützen.
Bilibli hob das eigene Erbe von Ifugao als bewährte Lösung hervor und nannte das Muyong, das indigene Forstwirtschaftssystem, das als natürlicher Wasserschutz dient. Diese Praxis schützt die Wasserquellen für die Reisfelder und gewährleistet eine stetige Versorgung mit nährstoffreichem traditionellem Reis und aquatischem Leben.
Bilibli schlug drei strategische Prioritäten vor, die unter dem Akronym PNC zusammengefasst sind: den Schutz von Wasserschutzgebieten, Wäldern und angestammten Nahrungsquellen; die Ernährung von Gemeinschaften durch nachhaltige Nahrungsmittelproduktion; sowie die Förderung von Bewusstsein und Einheit.
Bilibli warnte auch vor den Auswirkungen des Klimawandels und betonte, dass die Temperaturen bis 2050 auf 38 Grad Celsius ansteigen könnten. Er rief dazu auf, Bäume als wichtige Quellen von Sauerstoff, Wasser, Nahrung und Bodenschutz zu schätzen.
Der PENRO erinnerte die Öffentlichkeit daran, dass jede Aktion zählt. Der Schutz von Luft, Boden und Wasser sei gleichbedeutend mit der Verschreibung von langfristiger Gesundheit.