Pampanga will Schulgewalt und Sicherheit verbessern
Die Polizei der Provinz Pampanga will Maßnahmen gegen Schulgewalt und für die Sicherheit an Schulen verstärken. Hintergrund ist die Zunahme von Mobbingfällen an Schulen.
Colonel Ricardo David, Direktor des Pampanga Police Provincial Office, nannte am Montag verschiedene Aktivitäten der Philippinischen Nationalpolizei. Dazu gehören Erdbebenübungen und Übungen für den Fall eines Schusswaffenvorfalls an einer Schule. Diese Maßnahmen sollen Schüler, Lehrer und Schulbeamte auf Notfälle vorbereiten.
Die Zahl der gemeldeten Mobbingfälle stieg von 123 im Schuljahr 2020-2021 auf 3.077 im Schuljahr 2025-2026. Das geht aus Daten des Bildungsministeriums hervor. Diese Zahlen wurden Gouverneurin Lilia Pineda am 29. Juni 2026 bei der Einführung des Alagang Kabataan Programms des Provincial Inter-Agency Coordinating Council präsentiert.
Die Zunahme der gemeldeten Fälle und Vorfälle an Schulen in anderen Landesteilen veranlassten die Provinzregierung, eine Arbeitsgruppe zu gründen. Diese soll das Wohl der Kinder und Schüler prüfen. Die Arbeitsgruppe besteht aus der Provinzregierung, der Pampanga Polizei, dem Bureau of Fire Protection, dem Sozialministerium, dem Gesundheitsministerium und weiteren Behörden.
David betonte, dass die Übungen den Schülern, Lehrern und Schulpersonal helfen, im Notfall richtig zu handeln. Er riet den Schulen, Metalldetektoren anzuschaffen. Diese sollen verhindern, dass unbefugte oder verbotene Gegenstände auf das Schulgelände gelangen.
David appellierte an die Eltern, das Verhalten ihrer Kinder zu überprüfen und bei Problemen Hilfe zu suchen. Die Polizei will Familien und Schulen bei Problemen mit Schülern unterstützen.