Pampanga: Provinzrat verspricht gründliche Prüfung von San Fernandos Verordnung
Der Provinzrat von Pampanga hat der Öffentlichkeit versichert, dass er eine gründliche Prüfung der vorgeschlagenen Verordnung der Stadtverwaltung von San Fernando durchführen wird. Diese Verordnung zielt darauf ab, Fütterungsprogramme und medizinische Missionen in der Stadt zu regulieren und zu institutionalisieren.
Die Zusicherung erfolgte während einer Anhörung des Ausschusses für Gesundheit, Ernährung und Hygiene des Provinzrates am 29. Juni. Die Anhörung fand im Rahmen der vorgeschlagenen Verordnung Nr. 021, Serie 2026, statt. Diese Verordnung hat seit ihrer Einreichung beim Stadtrat von San Fernando für Kontroversen gesorgt. Einige Organisationen bezeichneten sie als restriktiv und übermäßig bürokratisch für Hilfsprogramme und Spender.
Die Anhörung wurde von der Ausschussvorsitzenden und Provinzrätin Kaye Naguit geleitet. Anwesend waren auch die Provinzräte Claire Lim, David Dizon, Cherry Manalo und My-My Gonzales. Der Stadtrat von San Fernando, Noel Tulabut, der Autor und Förderer des Vorschlags, sowie Vertreter des Pampanga Business Circle und der Advocates for Genuine and Outstanding Services nahmen ebenfalls teil.
Naguit betonte, dass der Provinzrat die Befugnis hat, vorgeschlagene Maßnahmen zu prüfen, die bei den Räten der Städte und Gemeinden der Provinz eingereicht wurden. Sie erklärte, dass die Anhörung nur der erste Schritt im Prüfungsprozess sei und die vorgeschlagene Verordnung noch in der regulären Sitzung des Provinzrates vorgestellt werde.
Tulabut wiederholte, dass die Verordnung darauf abzielt, die Einwohner von San Fernando, insbesondere die Jugend, zu schützen. Er betonte, dass die Verordnung nicht restriktiv sei und ähnliche Maßnahmen in anderen lokalen Verwaltungseinheiten bereits angenommen wurden. Tulabut hob hervor, dass die Verordnung darauf abzielt, eine ordnungsgemäße Koordination zwischen den Organisatoren und der Stadtverwaltung herzustellen.
Der Stadtrat erklärte, dass der endgültige Entwurf der Verordnung die Dokumentenanforderungen für langfristige schulbasierte Programme reduziert habe, um unnötige Verzögerungen und zusätzlichen Aufwand für Spender zu vermeiden. Er lud zu möglichen Änderungen ein, die vom Provinzrat empfohlen werden könnten, betonte jedoch, dass die Befugnisse des Provinzrates durch das Gesetz begrenzt seien.
Einige Gruppen äußerten ihren Widerstand gegen den Vorschlag. Rene Romero vom Pampanga Business Circle äußerte Bedenken, dass der vorgeschlagene Rahmen Einzelpersonen, Organisationen und Institutionen davon abhalten könnte, wohltätige Fütterungs- und Gesundheitshilfsprogramme durchzuführen. Mark Allen Sison von AGOS forderte den Provinzrat auf, die Genehmigung der Verordnung zu verschieben, da der Vorschlag vor der Annahme einer Überprüfung bedürfe.
Der Ausschuss wird voraussichtlich einen Bericht über die Anhörung vorbereiten, der in der regulären Sitzung des Provinzrates am 1. Juli zur Beratung vorgelegt wird.