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Palast weist Zweifel an der Unparteilichkeit des NBI zurück

Der Palast wies am Dienstag die Zweifel der Anwälte der Vizepräsidentin Sara Duterte an der Unparteilichkeit der National Bureau of Investigation (NBI) zurück.

Scenic view of an old Spanish Church Ruins, Camiguin, Philippines
Symbolbild: Envato

Die Anwälte hatten behauptet, dass die NBI keine unparteiische Untersuchung zu den angeblichen Drohungen Dutertes gegen Präsident Ferdinand Marcos Jr. durchführen könne. Sie argumentierten, DOJ unterstehe, das Teil der Exekutive sei.

Claire Castro, Pressesprecherin des Palasts, sagte in einem Interview mit Balitanghali, dass die Anwälte der Verteidigung selbst den rechtlichen Auftrag der NBI kennen sollten. Sie fragte, warum sie das Thema erst jetzt aufbrachten.

Castro betonte, dass das Problem nicht die Behörde sei, die die Untersuchung durchführe. Vielmehr ginge es um die Aussagen der Vizepräsidentin, die öffentlich zugänglich seien.

Die Vizepräsidentin habe Drohungen gegen den Präsidenten, die First Lady und den ehemaligen Sprecher des Repräsentantenhauses gemacht. Diese Aussagen seien öffentlich bekannt und hörbar gewesen.

Die Anwälte Dutertes hatten während des Amtsenthebungsverfahrens im Senat die Unparteilichkeit der NBI-Untersuchung infrage gestellt. Sie argumentierten, dass die NBI dem DOJ unterstehe, das wiederum dem Amt des Präsidenten unterstellt sei.

Die Frage kam auf, als die Staatsanwaltschaft am Montag Jeremy Lotoc, den Regionaldirektor der NBI-BARMM, als Zeugen vorstellte. Lotoc sagte aus, dass die Ermittler die Aussagen der Vizepräsidentin anhand von vier Faktoren bewertet hätten.

Diese Faktoren seien die Art und Weise, wie die Bemerkungen gemacht wurden, ihre wörtliche Bedeutung, die Art der Anweisung und die Beziehung zwischen den Beteiligten. Die Ermittler hätten auch die Reaktionen der beabsichtigten Empfänger und verschiedener Regierungsbehörden untersucht.

Lotoc sagte, dass die NBI aufgrund ihrer Ermittlungen zu dem Schluss gekommen sei, dass Duterte die Absicht, das Motiv und die Fähigkeit hatte, die angeblichen Drohungen auszuführen. Die NBI sei der Meinung, dass Duterte die Straftaten schwerer Drohungen und Aufrufs zur Sedition begangen habe.

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