Pagasa: Niederdruckgebiet hat mittlere Chance, sich zu Taifun zu entwickeln
Die Wetterbehörde Pagasa meldete am Montag, dass ein Niederdruckgebiet außerhalb des philippinischen Verantwortungsbereichs eine mittlere Chance hat, sich innerhalb der nächsten 24 Stunden zu einem tropischen Wirbelsturm zu entwickeln.
Die Behörde nannte die Wahrscheinlichkeit, dass das Tiefdruckgebiet in den Verantwortungsbereich der Philippinen eindringt, gering. Laut dem Wetterexperten Aldczar Aurelio von Pagasa lag das Tiefdruckgebiet zuletzt 1.480 Kilometer östlich von Nordost-Mindanao. Es habe daher keine direkten Auswirkungen auf das Land.
Aurelio nannte die Möglichkeit, dass das Tiefdruckgebiet zu einem Taifun wird, hoch. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in den Verantwortungsbereich der Philippinen eindringt, sei jedoch gering.
Der südwestliche Monsun, Habagat genannt, beeinflusst derzeit das Wetter auf den Philippinen. In Metro Manila und in Teilen von Luzon sind daher verstreute Regenfälle und Gewitter möglich. Auch in den Visayas und auf Mindanao sind isolierte Gewitter möglich.
Aurelio nannte den südwestlichen Monsun als Ursache für die Regenfälle. Er werde am Dienstag schwächer und habe dann keinen Einfluss mehr auf das Wetter auf den Philippinen. Stattdessen werde der Ostwind das Wetter bestimmen.
Die Wetterbehörde Pagasa hat keine Sturmwarnung für die Küsten der Philippinen herausgegeben. Fischer sollten jedoch wegen möglicher starker Wellen besonders an den nördlichen und westlichen Küsten von Luzon Vorsicht walten lassen.