ORMECO erhöht Stromerzeugungskosten für Juni
Die ORMECO hat die Stromerzeugungskosten für den Juni 2026 um 0,4043 Peso pro Kilowattstunde (kWh) erhöht. Damit stieg der Preis von 17,8864 Peso pro kWh im Mai auf 18,2907 Peso pro kWh.
In einer öffentlichen Mitteilung nannte ORMECO die Erhöhung notwendig, um die im Mai angefallenen, aufgeschobenen Erzeugungskosten zu decken. Zudem sei die Stromversorgung weiterhin von teuren Notstromquellen abhängig.
Die Genossenschaft erklärte, dass sie im Mai die vollen Kosten für den eingekauften Strom nicht wieder hereinholen konnte. Das führte zu einem niedrigeren Erzeugungspreis von 14,9177 Peso pro kWh für die Verbraucher in diesem Abrechnungszeitraum.
Die nicht wieder hereinholten Erzeugungskosten beliefen sich auf 97,71 Millionen Peso. ORMECO nannte das eine vorübergehende Entlastungsmaßnahme für seine Mitglieder.
Die Genossenschaft verwies auch auf die Anordnung der Energy Regulatory Commission (ERC). Diese hatte Stromabschaltungen landesweit für drei Monate ausgesetzt. Das betrifft die Stromrechnungen von Mai bis Juli 2026.
Um die finanzielle Stabilität und den Betrieb aufrechtzuerhalten, hat ORMECO bei der ERC die Rückerstattung der aufgeschobenen Erzeugungskosten für den Juni beantragt.
Ein weiterer Grund für die höheren Kosten ist die Abhängigkeit von Notstromversorgung. Diese soll durch neue Stromanbieter ersetzt werden. Sie sollen im Rahmen des 57-Megawatt-Wettbewerbsverfahrens der Provinz in Betrieb gehen.
ORMECO nannte als Problem, dass die ausgewählten Stromanbieter noch keine provisorischen Betriebsgenehmigungen von der ERC erhalten haben. Das verzögert die Lieferung zusätzlicher Stromkapazitäten.
Die Genossenschaft verwies auch auf die begrenzte oder fehlende Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Das erhöhte die Abhängigkeit von teurer Notstromerzeugung.
Diese Umstände führten zu höheren Erzeugungskosten, die sich nun in den Juni-Stromrechnungen der Verbraucher widerspiegeln.
Oriental Mindoro hat in den letzten Monaten immer wieder Probleme mit der Stromversorgung. Die Provinz wartet auf neue Erzeugungsanlagen, die eine stabilere und günstigere Stromversorgung bieten sollen.