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Ombudsman will Anklage wegen Veruntreuung gegen Marcoleta erheben

Das Büro des Ombudsman plant, diese Woche vor dem Sandiganbayan eine Anklage wegen Veruntreuung gegen Senator Rodante Marcoleta einzureichen. Der Vorwurf bezieht sich auf angebliche Wahlkampfspenden in Höhe von 75 Millionen Peso, die Marcoleta während des Wahlkampfes 2025 erhalten haben soll.

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Symbolbild: Envato

Ombudsman Jesus Crispin Remulla bestätigte dies auf einer Pressekonferenz am Montag, dem 29. Juni 2026. Er betonte, dass die Anklage gegen Marcoleta vorliegt und zur Entscheidung ansteht. Die Ermittlungen des Ombudsman hatten sich auf drei Bargeldspenden konzentriert, die Marcoleta im Januar 2025 erhalten haben soll.

Die Spenden stammten angeblich von dem ehemaligen Vertreter von Quezon City, Mike Defensor, sowie von Aristotle Baluyut Viray und Joseph Varias Espiritu. Die Beträge sollen 30 Millionen, 25 Millionen und 20 Millionen Peso betragen haben. Das Büro des Ombudsman hatte zuvor empfohlen, Marcoleta wegen Veruntreuung, indirekter Bestechung und Verstößen gegen das Präsidialdekret 46 anzuklagen.

Dieses Dekret verbietet es öffentlichen Amtsträgern, Geschenke von Privatpersonen unter bestimmten Umständen anzunehmen. Defensor, Viray und Espiritu wurden ebenfalls als Beschuldigte in der Klage genannt. Das Büro des Ombudsman behauptete, dass das Geld nicht ordnungsgemäß in der Vermögenserklärung von Marcoleta für 2025 sowie in seiner Erklärung über Beiträge und Ausgaben für die Senatswahlen 2025 deklariert wurde.

Außerdem wurde festgestellt, dass die Steuern der Spender erst im Dezember 2025 gezahlt wurden, Monate nach den angeblichen Spenden. Dies stellt eine Verletzung des Abschnitts 103 (B) des Nationalen Steuergesetzes von 1997 dar. Laut diesem Gesetz muss die Steuererklärung des Spenders innerhalb von 30 Tagen nach dem Datum der Schenkung eingereicht und die fällige Steuer zum Zeitpunkt der Einreichung gezahlt werden.

Marcoleta bestreitet jede Schuld und bezeichnet die Vorwürfe als Versuch, Meinungsverschiedenheiten zu bestrafen. Er besteht darauf, dass die Beiträge legitime Wahlkampfspenden waren und hat angekündigt, die Anklagen vor Gericht anzufechten. Die Einreichung der Klage folgt auf eine frühere Entscheidung des Sandiganbayan, eine vorläufige Ausreiseverfügung gegen Marcoleta und seine Mitbeschuldigten zu erlassen, während die Verfahren andauern.

Quellen