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Ombudsman unterstützt Plan, Bonoan als Kronzeugen zu gewinnen

Das Büro des Ombudsman hat seinen Plan verteidigt, den ehemaligen Verkehrsminister Manuel Bonoan als Kronzeugen zu gewinnen. Seine Aussagen könnten helfen, die Anklage gegen den ehemaligen Parlamentspräsidenten und derzeitigen Abgeordneten des ersten Wahlbezirks von Leyte, Martin Romualdez, zu stärken.

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Symbolbild: Envato

Der stellvertretende Ombudsman Mico Clavano bestätigte, dass das Büro Bonoan als Kronzeugen in Betracht zieht, obwohl es bereits am 28. Mai Plünderungs- und zwei Anklagen wegen Veruntreuung in Höhe von 573 Millionen Peso gegen den ehemaligen Verkehrsminister eingereicht hat. Diese Vorwürfe betreffen seine angebliche Beteiligung an der Hochwasserschutz-Kontroverse.

Clavano erklärte, dass Bonoan zunächst nicht kooperativ gewesen sei. Erst nach der Einreichung der Anklage habe sich seine Haltung geändert. Bonoans Anwalt habe das Büro des Ombudsman vor drei Wochen kontaktiert, um dessen Bereitschaft zur Zusammenarbeit zu signalisieren. Das Büro habe Zeit benötigt, um den Antrag zu prüfen.

Bonoans Aussagen könnten helfen, höhere Beamte zu identifizieren, die eine zentrale Rolle in dem mutmaßlichen Betrugsschema gespielt haben könnten. Dazu zählt auch Romualdez. Clavano betonte, dass Bonoans angebliche Gespräche mit Romualdez für die Anklage entscheidend sein könnten.

Der Sprecher des Ombudsman räumte ein, dass Bonoans Inhaftierung ein wesentlicher Faktor für seine Entscheidung zur Zusammenarbeit gewesen sein könnte. Das Büro habe bereits die Absicht gehabt, Anklage gegen ihn zu erheben, was zu seiner Inhaftierung führte.

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