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Ombudsman nimmt Ermittlungen zu Unregelmäßigkeiten bei den SEA Games 2019 wieder auf

Der Ombudsman Jesus Crispin Remulla hat die Ermittlungen zu den angeblichen Unregelmäßigkeiten bei der Infrastruktur der Südostasienspiele 2019 wieder aufgenommen.

Road Construction Crew Working on Project Outdoorswirestock
Symbolbild: Envato

Remulla gab am Freitag bekannt, dass die Anti-Korruptionsbehörde die Akte wieder geöffnet hat. Er bat sein Team, die vollständigen Akten aus dem Jahr 2021 zu beschaffen. Ziel ist es, mögliche Gesetzesverstöße zu prüfen.

Die Ermittlungen wurden erneut aufgenommen, nachdem der Direktor des National Bureau of Investigation, Melvin Matibag, angekündigt hatte, dass die Behörde Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit den Südostasienspielen untersuchen werde. Dazu gehören etwa 10 Milliarden Peso an nicht abgewickelten Geldern, fehlende wettbewerbsfähige Ausschreibungen für einige Projekte und der umstrittene 50-Millionen-Peso-Kessel.

Senator Alan Peter Cayetano, der damals den Organisationsausschuss der Südostasienspiele leitete, warf Matibag vor, ihn als Senator-Richter im Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte einschüchtern zu wollen.

Auf die Frage, ob der Ombudsman Cayetano im Rahmen der Ermittlungen befragen werde, antwortete Remulla, dass es für alles eine Zeit gebe.

Die Behörde werde die Maßnahmen aus dem Jahr 2021 prüfen, da es keine doppelte Strafverfolgung gegeben habe. Die Klage war damals nicht vor Gericht eingereicht worden.

Im Dezember 2021 hatten Staatsanwälte die Korruptionsklage gegen den Leiter des Public Works, Vince Dizon, fallengelassen. Dizon hatte damals die Infrastruktur für den SEA Games Complex in New Clark City überwacht.

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