Politik

Ombudsman begrüßt DMW-Appeal gegen Ignacios fallengelassene Plünderungsvorwürfe

Das Büro des Ombudsman begrüßte am Donnerstag den Versuch des Department of Migrant Workers, die fallengelassenen Vorwürfe der Plünderung, des Amtsmissbrauchs und der Veruntreuung öffentlicher Gelder gegen den ehemaligen Leiter der Overseas Workers Welfare Administration, Arnaldo A. Ignacio, anzufechten.

Congested Cityscape Of Baguio City Philippines
Symbolbild: Envato

DMW-Chef Hans Cacdac bestätigte, dass die Antikorruptionsbehörde die Fälle gegen Ignacio, ehemalige OWWA-Beamte und private Verkäufer fallengelassen hat. Diese waren in angebliche Unregelmäßigkeiten bei einer Immobilienübernahme im Wert von 1,4 Milliarden Peso verwickelt.

Cacdac erklärte, dass das DMW einen Antrag auf Überprüfung stellen will. Die Entscheidung des Ombudsman habe wichtige Details nicht berücksichtigt, die dem Büro vorgelegt wurden.

Das DMW hat 10 Tage Zeit, um den Antrag auf Überprüfung nach Erhalt der Entscheidung des Ombudsman einzureichen. Cacdac betonte, dass Dokumentenbeweise zeigen, dass zwei Landbank-Schecks im Wert von 1,4 Milliarden Peso bereits am 30. August 2024 ausgestellt wurden. Das war 12 Tage vor dem Kaufvertrag vom 12. September 2024.

Der Verkäufer habe die Zahlungen bereits vor der Unterzeichnung des Kaufvertrags angenommen. Das DMW wünscht sich, dass das Büro des Ombudsman diesen Punkt noch einmal prüft.

Das DMW will auch die angebliche Nichtexistenz von 51 Wohnungen im Wert von 97 Millionen Peso überprüfen. Diese waren im Kaufpreis enthalten. Die Titel für die Wohnungen wurden auf die Republik der Philippinen durch die OWWA ausgestellt.

Bei einer Inspektion der Immobilie durch die aktuelle Verwaltung wurden die Wohnungsstrukturen jedoch nicht mehr vorgefunden. Stattdessen zeigten Fotos eine geräumte Fläche und einen Bagger, was auf einen Abriss hinweist.

Das DMW will auch die angebliche Nichtexistenz von 51 Wohnungen im Wert von 97 Millionen Peso überprüfen. Diese waren im Kaufpreis enthalten. Die Titel für die Wohnungen wurden auf die Republik der Philippinen durch die OWWA ausgestellt.

Das Büro des Ombudsman hat Ignacio wegen Amtsanmaßung nach Artikel 177 des Strafgesetzbuches angeklagt. Ignacio habe unter dem Vorwand der Befugnis des OWWA-Vorstands gehandelt, obwohl er keine solche Befugnis hatte.

Amtsanmaßung ist ein strafrechtliches Vergehen, das eine Haftstrafe von sechs Monaten bis zu vier Jahren nach sich ziehen kann. Präsident Ferdinand Marcos Jr. entließ Ignacio 2025 aus dem Amt.

Quellen