Politik

Ombudsman: Aussagen ehemaliger Leibwächter gegen Romualdez sind konsistent

Das Büro des Ombudsman erklärte am Donnerstag, 2. Juli 2026, dass Ermittler die Aussagen von acht angeblichen ehemaligen Leibwächtern des zurückgetretenen Abgeordneten Zaldy Co für klar und konsistent halten. Diese Aussagen beziehen sich auf die Behauptung, dass Koffer mit Bargeld an den ehemaligen Parlamentspräsidenten Martin Romualdez und Co geliefert wurden.

Smiling Young Women Volunteer Hands Together Outdoorswichayada69
Symbolbild: Envato

Die Aussagen wurden jedoch noch nicht zu eidesstattlichen Erklärungen, da die Eideserklärungen noch nicht unterschrieben sind. Dies verzögert den laufenden Fallaufbau der Behörde. Der stellvertretende Ombudsman Mico Clavano IV betonte, dass die Aussagen derzeit nur als Entwürfe gelten, da sie nicht unter Eid abgelegt wurden. Die Zeugen seien jedoch kooperativ und bereit, die Aussagen zu unterschreiben. Auch die Überprüfung durch ihren Anwalt Levi Baligod sei notwendig.

Clavano kritisierte Verzögerungen bei der Überprüfung der Eideserklärungen durch den Anwalt der Zeugen. Er nannte Baligod als eine Ursache für die Verzögerungen im Fall gegen den ehemaligen Parlamentspräsidenten. Die Ermittler fanden die Erzählungen über die angebliche Geldlieferung an Romualdez und Co klar und konsistent. Daher konzentrieren sich die Behörden auf diese Vorwürfe.

Die Ermittler entschieden, separate Eideserklärungen zu erstellen, nachdem sie festgestellt hatten, dass nur einige der Zeugen persönlich behaupteten, die angeblichen Lieferungen gesehen oder daran teilgenommen zu haben. Die anderen Zeugen hatten keine direkte Kenntnis der tatsächlichen Lieferungen. Daher wurden die Aussagen getrennt aufgeschrieben, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen.

Die Untersuchung des Ombudsman richtet sich gegen den ehemaligen Parlamentspräsidenten wegen des Verdachts auf Verschwörung und Plünderung. Clavano nannte Romualdez als Hauptverantwortlichen für die Vorwürfe. Er betonte jedoch, dass das Ombudsman keine endgültige Entscheidung über die Glaubwürdigkeit der Zeugen oder die Schuld der Beschuldigten trifft. Diese Fragen sollen die Gerichte klären, falls formale Anklagen erhoben werden.

Die Vorwürfe stammen aus einer Beschwerde, die von ehemaligen Sicherheitskräften eingereicht wurde. Diese behaupteten, früher Leibwächter von Co gewesen zu sein. Anfang 2026 tauchten 18 ehemalige Leibwächter auf, die behaupteten, Koffer mit Bargeld von Rückzahlungen aus staatlichen Hochwasserschutzprojekten an verschiedene Beamte geliefert zu haben. Diese Behauptungen führten zu getrennten Ermittlungen durch das Büro des Ombudsman und das National Bureau of Investigation.

Einer der angeblichen ehemaligen Leibwächter berichtete den Ermittlern, dass er persönlich etwa 20 Koffer mit Beträgen zwischen 40 Millionen und 80 Millionen Peso geliefert habe. Die Sprecherin von Romualdez, Elaine Atienza, wies die Vorwürfe entschieden zurück. Sie verwies auf zahlreiche Senats- und Parlamentsanhörungen sowie andere offizielle Untersuchungen, bei denen kein ehemaliger oder amtierender Beamter des DPWH Romualdez als beteiligt nannte.

Atienza betonte, dass Romualdez keine Befugnis über die Vergabe von Projekten, Vertragsvergaben, Implementierung, Inspektionen, Zahlungen oder die Freigabe von Regierungsgeldern habe. Diese Funktionen seien gesetzlich der Exekutive übertragen. Sie forderte, keine großen Namen zu suchen, um der Öffentlichkeit etwas zu zeigen.

Quellen