Politik

NUPL weist Vorwürfe gegen Anwalt Ligutan zurück

Die National Union of People’s Lawyers (NUPL) hat Vorwürfe zurückgewiesen, dass der Anwalt Amando Virgil Ligutan Mitglied der Organisation ist. Die Diskussion begann durch einen Facebook-Post der ehemaligen Regierungsbeamtin Lorraine Badoy. Sie behauptete, Ligutan sei mit der NUPL verbunden und habe Verbindungen zu einer von der Regierung als Terrororganisation eingestuften Gruppe.

Smiling Group Sitting on Steps Outdoors during DaytimeGarakta-Studio
Symbolbild: Envato

Ligutan ist einer der privaten Anwälte, die das Anklagepanel des Repräsentantenhauses in den Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte vertreten. Badoy, ehemalige Sprecherin der Anti-Insurgency-Task-Force der Regierung, behauptete, Ligutan sei Mitglied der CPP-NPA-NDF-Front, der NUPL, und habe Verbindungen zu Lumaban. Diese Organisation wurde vom Anti-Terrorism Council als Terrorgruppe eingestuft.

Die Menschenrechtsanwältin Kristina Conti, Generalsekretärin der NUPL, wies die Vorwürfe zurück. Sie erklärte, Ligutan sei kein Mitglied der Organisation. Conti nannte die Vorwürfe falsch und bösartig. Sie sollen die öffentliche Meinung beeinflussen, insbesondere während der Amtsenthebungsverfahren gegen Duterte.

Conti kritisierte auch das sogenannte Red-Tagging. Dabei werden Anwälte, die die Mächtigen herausfordern oder benachteiligte Gruppen vertreten, oft fälschlicherweise politische Verbindungen unterstellt. Die NUPL ist eine landesweite Organisation, die sich mit Menschenrechts- und öffentlichen Interessenfällen befasst.

Die Gruppe hat wiederholt bestritten, dass sie als rechtliche Front für kommunistische Organisationen dient. Badoy war früher Sprecherin der NTF-ELCAC. Sie hat häufig öffentliche Aufmerksamkeit durch Social-Media-Posts erregt, in denen sie Verbindungen zwischen Personen oder Organisationen und kommunistischen Gruppen behauptete.

Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatte Ligutan keine öffentliche Antwort auf Badoys Vorwürfe gegeben.

Quellen