NNC-Davao erinnert Spender: Keine Milchspenden in erdbebenbetroffenen Gemeinden
DAVAO CITY (PIA), Der Nationale Ernährungsrat (NNC) in der Region Davao hat Spender und Hilfsfreiwillige daran erinnert, in von dem jüngsten Erdbeben mit der Stärke 7,8 betroffenen Gebieten in Mindanao keine Babynahrung, Milchpulver und kommerzielle Babyprodukte zu verteilen. Laut Retsebeth Laquihon, Regionale Ernährungsprogrammkoordinatorin, ist die Verteilung von Muttermilchersatzprodukten durch Executive Order Nr. 51 (Milk Code der Philippinen) streng verboten. Sie erklärte während eines Treffens der regionalen Ernährungsmediengruppe, dass solche Produkte sichere Trinkwasser, angemessene Hygiene und sterilisierte Fütterungsgeräte erfordern, Bedingungen, die in Notlagen oft nicht gegeben sind. Unsachgemäße Zubereitung könne, so warnte sie, Säuglinge Durchfall, Infektionen und anderen lebensbedrohlichen Krankheiten aussetzen. Der NNC betonte, DOH, der WHO und UNICEF einhalten, die den Schutz und die Förderung des Stillens während Katastrophen priorisieren. Stillen bleibt die sicherste und zuverlässigste Nahrungsquelle für Säuglinge in Notlagen. Für Säuglinge, die aufgrund von Gesundheitsproblemen der Mutter oder aus anderen legitimen Gründen nicht vollständig gestillt werden können, können sichere und geeignete Alternativen geprüft werden. Möglichkeiten sind unter anderem die Pflege durch eine andere stillende Frau mit entsprechender Zustimmung und Screening sowie die Verwendung von menschlicher Spendermilch, die durch regulierte und überwachte Milchbanken bereitgestellt wird. Diese Alternativen sollten immer unter der Anleitung qualifizierter Gesundheitsfachleute durchgeführt werden, um sichere Fütterungspraktiken, angemessene Ernährung und sorgfältige Überwachung des Wachstums und der allgemeinen Gesundheit des Säuglings zu gewährleisten. Derzeit koordiniert der NNC-Davao mit lokalen Regierungsbehörden, Gesundheitsämtern, Katastrophenhilfe-Clustern und humanitären Organisationen, um ernährungssensitive Interventionen in die laufenden Erdbeben-Hilfsmaßnahmen zu integrieren. Der Rat forderte Spender außerdem auf, sich mit Regierungsbehörden abzustimmen, bevor sie nahrungsmittelbezogene Hilfe senden, und betonte, dass der Schutz der Ernährungsgewohnheiten von Säuglingen und Kleinkindern entscheidend ist, um eine sekundäre öffentliche Gesundheitskrise nach der Katastrophe zu verhindern.