Negros Oriental kämpft gegen RSSI-Befall
Der Provinzrat von Negros Oriental hat eine Resolution verabschiedet. Sie empfiehlt, den Katastrophenfall für die gesamte Provinz auszurufen. Grund ist der anhaltende Befall durch den roten Streifen-Schmierläuse.
Der Schädling hat bereits erhebliche Schäden in Zuckerrohrplantagen in mehreren Gemeinden angerichtet. Die Ausbreitung bedroht die Zuckerindustrie der Provinz und die Lebensgrundlagen von Tausenden Bauern.
Die Resolution des Provinzrats für Katastrophenrisikomanagement und -reduktion steht nun zur Zustimmung durch den Provinzrat an. Daten der Sugar Regulatory Administration zeigen, dass der Schädling bereits 1.465 Hektar Zuckerrohrfelder in 56 Barangays in Negros Oriental befallen hat.
Betroffene Gebiete sind die Städte Mabinay, Bais, Bayawan und Guihulngan sowie nahegelegene Gemeinden. Gouverneur Manuel Sagarbarria hat eine Provinzaufgabe eingerichtet. Sie soll sich speziell mit dem Befall durch den roten Streifen-Schmierläuse auseinandersetzen.
Nach einem Dialog mit dem Leiter der Sugar Regulatory Administration, Pablo Luis Azcona, und dem Präsidenten der United Sugar Producers’ Federation of the Philippines, Manuel Lamata, wurde die Aufgabengruppe gegründet. Gemeinsam mit Provinz- und Gemeindebeamten sowie weiteren Beteiligten wurden Strategien zur Bekämpfung der Schädlingsausbreitung auf der Insel Negros besprochen.
Sagarbarria erklärte, dass die Aufgabengruppe nach dem Vorbild der bestehenden Anti-RSSI-Aufgabengruppe in der Nachbarprovinz Negros Occidental arbeiten soll. Sie wird jedoch an die spezifischen Bedingungen in Negros Oriental angepasst.
Azcona betonte die Notwendigkeit einer einheitlichen und koordinierten Reaktion. Der Befall breitet sich weiterhin schnell in den Zuckerproduktionsgebieten aus. Um die Eindämmungsmaßnahmen zu verstärken, hat Sagarbarria 15 Millionen Pesos für den Kauf von Pestiziden zugesagt. Diese sollen zur Kontrolle des Schädlings und zum Schutz der verbleibenden Zuckerrohrfelder eingesetzt werden.