Negros Occidental stellt 24,96 Millionen Peso für Biosecurity gegen RSSI bereit
Die Provinzregierung von Negros Occidental hat 24,96 Millionen Peso für Maßnahmen gegen den Befall durch den rotgestreiften Weichschildlaus (RSSI) bereitgestellt. Der Schädling bedroht die Zuckerindustrie der Provinz.
Gouverneur Eugenio Jose Lacson genehmigte die Mittel für die Provinz-Biosecurity-Task Force. Diese soll ein umfassendes Programm umsetzen. Es umfasst Feldüberwachung, Laborarbeiten, wissenschaftliche Forschung und biologische Bekämpfungsmaßnahmen.
1,5 Millionen Peso gehen an das Büro des Provinzlandwirts. Es soll die Feldinspektions- und Überwachungsteams unterstützen. Die Mittel decken Gehälter, Ausrüstung und Schutzausrüstung für die Überwachungsarbeiten.
Das Provinz-Veterinäramt erhält 7,6 Millionen Peso. Diese sollen vor allem die Mobilitätszulagen für Feldpersonal und Distriktleiter finanzieren. Diese führen Inspektionen in den betroffenen Gebieten durch.
4,7 Millionen Peso sind für das Bio-Material-Team und die Produktion biologischer Bekämpfungsmittel vorgesehen. Sie sollen die Ausbreitung des Schädlings eindämmen.
Der größte Teil des Biosecurity-Budgets, 11 Millionen Peso, geht an das CO-LAB-Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Es soll die wissenschaftliche Forschung und die Wiederherstellung der Ernte leiten.
Das Projekt umfasst die vollständige Genomsequenzierung, die Produktion von Metarhizium-Bekämpfungsmitteln, die Vermehrung von parasitischen Wespen und die Resistenzprofilierung von Zuckerrohrsorten. Ziel ist es, langfristige, wissenschaftlich fundierte Schädlingsbekämpfungsstrategien zu entwickeln.
Provincial Administrator Rayfrando Diaz II nannte die Forschung auch darauf abzielen, mikrobiologische Isolate zu verbessern und die biologische Bekämpfung zu erweitern. Feldoperationen sollen die Überwachung und Reaktion in den lokalen Verwaltungseinheiten verstärken.
Die Provinz-Biosecurity-Task Force soll eine zentrale Rolle bei der Eindämmung der RSSI-Ausbreitung spielen. Sie soll die Überwachung, wissenschaftliche Innovationen und umweltfreundliche biologische Bekämpfungsmaßnahmen stärken.
Der RSSI-Befall breitet sich weiter auf Negros Island aus. Mehr als 30 Prozent der geschätzten 250.000 Hektar Zuckerrohrplantagen sind bereits betroffen. Das stellt eine ernsthafte Bedrohung für eine der größten Zuckerproduktionsregionen des Landes dar.