Negros Occidental prüft Mindestpreise für Schweinefleisch zur Rettung der lokalen Zucht
EditDie lokale Schweinezucht in Negros Occidental steht vor einer großen Herausforderung: Niedrige Abnahmepreise und die ASF haben die Branche massiv unter Druck gesetzt. Um die Situation zu verbessern, erwägt die Provinzregierung die Einführung von Mindestpreisen für den Einkauf und den Einzelhandel von Schweinefleisch.
Gouverneur Eugenio Jose Lacson kündigte an, dass derzeit geprüft wird, ob ein Mindestpreis für lebende Schweine und geschlachtetes Fleisch festgelegt werden soll. Ziel ist es, lokale Produzenten vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch zu schützen. Um sicherzustellen, dass Preisregulierungen die Erschwinglichkeit für die Verbraucher nicht gefährden, plant die Provinz Konsultationen mit Schweinezüchtern, Händlern und Konsumenten.
Die Preise für lebende Schweine sind in der gesamten Provinz drastisch gesunken - auf Werte zwischen 110 und 120 Pesos pro Kilogramm. Nur in wenigen Kommunen erreichten die Abnahmepreise Spitzenwerte von 130 Pesos pro Kilogramm. Die Alliance of Hog Raisers Association of Negros Occidental (AHRANO) unter der Leitung von Ric Lauron unterstützt die Initiative ausdrücklich und fordert eine sofortige staatliche Preisregulierung.
Die Züchter betonen jedoch, dass selbst ein Preis von 130 Pesos pro Kilogramm nicht ausreicht, um die hohen Kosten für Futtermittel und die allgemeine Produktion zu decken. Um eine Erholung der Branche zu ermöglichen, fordert die AHRANO einen regulierten Mindestpreis für lebende Schweine in einer Spanne von 160 bis 180 Pesos pro Kilogramm. Ohne staatliche Eingriffe könnten viele kleine Viehzüchter gezwungen sein, ihren Betrieb aufzugeben, da die ASF-Ausbrüche in mehreren Städten und Gemeinden das Angebot und die Preise stark beeinträchtigt haben.




