Gesellschaft: Negros Occidental
Negros Occidental: Gesundheitsamt fordert Verbot von offenem Verbrennen wegen Dunstschleier
EditIn Teilen der Provinz Negros Occidental beeinträchtigt ein anhaltender Dunstschleier die Sicht und die Luftqualität. Der Dunst wird Berichten zufolge mit Rauch und grenzüberschreitenden Emissionen aus Waldbränden in Kalimantan, Indonesien, in Verbindung gebracht.
Das Gesundheitsamt der Provinz Negros Occidental (Provincial Health Office, PHO) LGUs dazu aufgerufen, bestehende Verordnungen gegen das offene Verbrennen streng durchzusetzen. Das PHO betonte, dass das Verbrennen von Haushaltsmüll, landwirtschaftlichen Materialien und anderen Stoffen im Freien unterbunden werden müsse, da die sich verschlechternde Luftqualität zusätzliche Gesundheitsrisiken für die Bewohner darstellen könnte.
Die lokalen Behörden wurden zudem angewiesen, die Einhaltung von Umweltvorschriften sicherzustellen und die Durchsetzung lokaler Verordnungen gegen das offene Verbrennen sowie andere Aktivitäten, welche die Luftqualität weiter verschlechtern könnten, zu intensivieren. Zudem wurde den LGUs empfohlen, regelmäßig lokale Aktualisierungen zur Luftqualität herauszugeben, um die Bevölkerung über die Bedingungen in ihren jeweiligen Gebieten auf dem Laufenden zu halten.
Um Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Notfälle zu vermeiden, riet das Gesundheitsamt Anwohnern und Arbeitsplätzen, vorgeschriebene Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Masken zu befolgen und die Exposition gegenüber verschmutzter Luft zu reduzieren. Personen, die unter Husten, Atembeschwerden oder Reizungen von Hals, Augen und Nase leiden, sollten umgehend eine medizinische Einrichtung aufsuchen.
Das Umweltmanagementbüro der Region Negros Island (Environmental Management Bureau-Negros Island Region, EMB-NIR) überwacht die Umgebungsluft in Bacolod City, La Carlota City und La Castellana. Laut den jüngsten Monitoring-Daten des EMB-NIR vom Sonntag, dem 6. September, verzeichneten einige Messstationen in diesen drei Gebieten zwar noch eine gute Luftqualität, die Behörden beobachten die Lage jedoch weiterhin genau.



