Sicherheit

NBI übergibt Untersuchungsergebnisse zu zwei mutmaßlichen Geisterprojekten in Cebu

Das National Bureau of Investigation (NBI) hat die Ergebnisse seiner Untersuchung zu zwei mutmaßlichen Geisterprojekten im 3. Distrikt von Cebu an Staatsanwälte übergeben. Diese sollen nun prüfen, ob ausreichend Beweise für eine Anklage vorliegen.

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Symbolbild: Envato

NBI-Direktor Melvin Matibag bestätigte am 11. Juli, dass die Ermittlungen abgeschlossen sind. Das NBI hat seine Ergebnisse und Beweise an die Staatsanwälte weitergeleitet. Diese sollen nun entscheiden, ob die Beweise für eine Anklage ausreichen.

Die Fälle liegen nun nicht mehr in der Zuständigkeit des NBI. Staatsanwälte prüfen, ob die Beweise für eine Anklage ausreichen. Das NBI will weiterhin zusätzliche Beweise einreichen, um die Fälle zu stärken.

Matibag bestätigte, dass die Ermittlungen zwei Projekte im 3. Distrikt von Cebu identifiziert haben. Diese Projekte gelten als Geisterprojekte. Er nannte jedoch weder den genauen Standort noch die Namen der Verdächtigen.

Die Verdächtigen sollen die Möglichkeit erhalten, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Staatsanwälte werden sie vorladen und ihnen die Gelegenheit geben, sich zu verteidigen.

Früher hatte Supervising Agent Gregorio Algoso Jr. des NBI-7 bestätigt, dass die Ermittlungen zu den beiden Projekten in Barangay Singsing, Balamban, abgeschlossen sind. Die Fälle wurden an die Anti-Geisterprojekt-Taskforce des Staates weitergeleitet.

Der ehemalige Abgeordnete des 3. Distrikts von Cebu, Pablo John Garcia, bestritt die Vorwürfe. Er behauptete, dass die Projekte in Balamban fertiggestellt und an die lokale Regierung übergeben wurden. Sie seien auch bei Überschwemmungen genutzt worden.

Garcia argumentierte, dass der Streit um den genauen Standort der Projekte gehe. Er behauptete, dass die Strukturen entlang desselben Flusses gebaut wurden. Das NBI und das DPWH streiten sich jedoch darüber, ob sie in Barangay Singsing oder im benachbarten Barangay Cantuod liegen.

Garcia forderte das NBI, das DPWH und die Commission on Audit (COA) auf, eine gemeinsame Nachprüfung der Projekte durchzuführen. Diese sollte in Anwesenheit von Medienvertretern und anderen Beteiligten stattfinden.

Matibag betonte, dass das NBI zu den Ergebnissen seiner Ermittlungen steht. Er bestätigte, dass die Ermittlungen zwei Projekte als Geisterprojekte identifiziert haben.

Matibag bestätigte auch, dass das NBI den beteiligten Auftragnehmer identifiziert hat. Dieser sowie DPWH-Beamte und andere identifizierte Personen sollen die Möglichkeit erhalten, sich während der rechtlichen Verfahren zu erklären.

Das NBI hatte die Entdeckung der beiden mutmaßlichen Geisterprojekte erstmals am 30. Juni bekannt gegeben. Die Ermittlungen begannen im Dezember 2025, nachdem Berichte über angebliche Unregelmäßigkeiten bei zwei Hochwasserschutzprojekten in Barangay Singsing, Balamban, eingegangen waren.

Quellen