Politik

NBI räumt Fehler in Dokumenten zur Duterte-Ermittlung ein

Das National Bureau of Investigation (NBI) gab am Montag Fehler in der Unterschrift und dem Ermittlungsprotokoll ein. Diese Dokumente wurden im Rahmen der Ermittlungen zu den angeblichen Drohungen von Vizepräsidentin Sara Duterte gegen Präsident Ferdinand Marcos Jr. erstellt.

Philippines Beach - Mantiloc Shrine On Palawan Island Hopping Tour.
Symbolbild: Envato

Der Regionaldirektor des NBI für die Bangsamoro Autonomous Region in Muslim Mindanao, Anwalt Jeremy Lotoc, bestätigte, dass beide Dokumente fälschlicherweise auf den 6. November 2024 datiert wurden. Er ist der zweite Zeuge der Anklage im Amtsenthebungsverfahren gegen Duterte.

Lotoc war früher Leiter der Cybercrime Division des NBI. Diese Abteilung untersuchte die späte Online-Pressekonferenz von Duterte im November 2024. Duterte soll bei dieser Konferenz erklärt haben, dass sie einen Auftragskiller beauftragt habe, den Präsidenten, die First Lady und den ehemaligen Parlamentspräsidenten Martin Romualdez zu töten, falls sie selbst ermordet würde.

Lotoc erklärte, dass das Ermittlungsprotokoll korrekt auf den 11. Dezember 2024 datiert sein sollte. Senatorin Imee Marcos stellte die Zeitachse der Ermittlungen des NBI in Frage. Sie wollte wissen, warum das NBI angeblich am 6. November 2024 eine Vorladung an ABS-CBN gesendet hatte. Diese Vorladung sollte eine Kopie der späten Online-Pressekonferenz von Duterte enthalten. Das NBI wurde jedoch erst am 23. November 2024 angewiesen, den Vorfall zu untersuchen.

Lotoc bestätigte, dass das Datum ein Tippfehler war. Er zeigte auf, dass das Datum des Erscheinens des ABS-CBN-Vertreters mit dem von Vertretern anderer Medienorganisationen übereinstimmte. Das gleiche Datum erschien auch in dem von Lotoc unterzeichneten Ermittlungsprotokoll.

Die Verteidigung von Duterte argumentierte, dass die Diskrepanz kein einfacher Tippfehler war. Sie betonte, dass das gleiche Datum auch in den Fußnoten des Ermittlungsprotokolls erschien.

Quellen