Politik

NBI fand keine Hinweise auf angeblichen Auftragskiller von Vizepräsidentin Sara Duterte

Am vierten Tag des Amtsenthebungsverfahrens gegen Vizepräsidentin Sara Duterte am 13. Juli 2026 berichtete das National Bureau of Investigation (NBI), dass es keine bestätigten Informationen über einen angeblichen Auftragskiller gefunden hat.

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Symbolbild: Envato

Das NBI sollte die Identität eines mutmaßlichen Auftragskillers ermitteln, den Duterte angeblich beauftragt hatte, Präsident Ferdinand Marcos Jr., First Lady Liza Araneta-Marcos und den ehemaligen Parlamentspräsidenten Martin Romualdez zu töten. Diese Drohung soll Duterte während einer virtuellen Pressekonferenz am 23. November 2024 geäußert haben.

Der Regionaldirektor des NBI, Jeremy Lotoc, sagte vor dem Amtsenthebungsgericht aus, dass die Ermittlungen keine validierten Informationen ergeben hätten. Das NBI habe versucht, Informationen von Personen mit persönlichem Wissen zu erhalten, jedoch ohne Erfolg.

Lotoc betonte, dass die Drohungen von Duterte ernst genommen wurden. Er erklärte, dass die Aussagen der Vizepräsidentin objektiv untersucht wurden. Die Art und Weise, wie die Drohungen geäußert wurden, sowie die Reaktionen der Empfänger seien berücksichtigt worden.

Senator-Judge Alan Peter Cayetano stellte die Position des NBI in Frage. Er forderte Beweise dafür, dass Duterte tatsächlich einen Auftragskiller beauftragt habe. Cayetano betonte, dass es einen Unterschied zwischen einer bloßen Aussage und der Behauptung, jemanden beauftragt zu haben, gibt.

Die Verteidigung von Duterte versuchte, die Stärke der NBI-Ermittlungen zu untergraben. Sie wies auf Mängel in der von der Behörde eingereichten eidesstattlichen Erklärung hin. Das Justizministerium hatte zuvor festgestellt, dass die Erklärung für den Aufbau eines Vorverfahrens unzureichend sei.

Der Anwalt der Verteidigung, Mark Vinluan, bestritt, dass Duterte mit einem Auftragskiller gesprochen habe. Er betonte, dass diese Position bereits in der Antwort auf die Anklagepunkte vom Mai reflektiert sei. Die Verteidigung kündigte an, einen Zeugen vorzuladen, der über das angebliche Attentatskomplott gegen Duterte und ihre Familie aussagen soll.

Lotoc bestätigte, dass das NBI die angeblichen Drohungen gegen die Vizepräsidentin untersucht habe. Duterte sei jedoch nicht persönlich erschienen, als die Behörde sie vorlud.

Senator-Judge Bam Aquino drängte Vinluan, ob Duterte oder die Verteidigung bestritten hätten, dass ein Auftragskiller beauftragt wurde. Vinluan antwortete, dass dies nicht korrekt sei und dass Beweise oder Gegenbeweise vorgelegt würden, um dies zu beweisen.

Die Verteidigung hatte zuvor angekündigt, einen Zeugen vorzuladen, der über das angebliche Attentatskomplott gegen Duterte und ihre Familie aussagen soll.

Quellen