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NBI-Chef Matibag: Keine Nennung von Namen bei SEA-Games-Untersuchung

Der Direktor des National Bureau of Investigation (NBI), Melvin Matibag, zeigte sich überrascht über die Reaktionen nach der Ankündigung einer Untersuchung zu Unregelmäßigkeiten bei den 2019 ausgetragenen Südostasien-Spielen (SEA Games).

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Symbolbild: Envato

Senatoren Pia Cayetano und Alan Peter Cayetano, der Vorsitzende des Philippine Southeast Asian Games Organizing Committee (PHISGOC), behaupteten, die Untersuchung solle den Vorsitzenden von der Amtsenthebungsverhandlung gegen Vizepräsidentin Sara Duterte ablenken.

Matibag betonte, er habe niemanden namentlich genannt. Er verwies auf das Mandat des NBI, das eine Untersuchung erfordere. Er nannte keine Namen, sondern sagte, PHISGOC müsse untersucht werden.

Das NBI erhielt neue Informationen und Dokumente über PHISGOC. Matibag erklärte, PHISGOC werde untersucht, weil es nicht aufgelöst oder geprüft wurde. Rund 2 Milliarden Pesos an staatlichen Mitteln seien an PHISGOC geflossen.

Die Untersuchung konzentriert sich auf Ausgaben, Uniformen, Athletenzulagen, Verpflegung und Reisekosten. Es gibt Vorwürfe, dass einige Reiseagenturen noch nicht bezahlt wurden.

Matibag ist kein Angeklagter im Amtsenthebungsverfahren, sondern ein Zeuge sowohl der Anklage als auch der Verteidigung. Er betonte, er wisse nicht, woher die Behauptungen kämen, das NBI wolle einschüchtern.

Auf die Frage, ob er eine Botschaft an Cayetano habe, sagte Matibag, er bete für ihn. Das NBI erfülle nur sein Mandat. Niemand stehe über dem Gesetz.

Matibag betonte, dass Unschuldige keine Angst haben sollten. Er verwies auf Senator Robin Padilla, der sagte, man solle einer Anklage ins Auge sehen. Cayetano habe gesagt, wenn niemand gestorben sei, gäbe es kein Verbrechen.

Matibag zeigte sich überrascht, dass Verkehrsminister Vince Dizon in die Untersuchung einbezogen wird. Der Ombudsmann habe ihn bereits freigesprochen.

Der NBI-Direktor wird am 20. Juli vor dem Amtsenthebungsgericht erscheinen. Er werde alle Fragen beantworten, solange seine Rechte nicht verletzt werden.

Quellen