Sicherheit

NBI bildet Sondergruppe für Untersuchung von Unregelmäßigkeiten bei den SEA Games 2019

Das National Bureau of Investigation (NBI) will eine Sondergruppe bilden. Sie soll Unregelmäßigkeiten bei Infrastrukturprojekten untersuchen. Diese Projekte stehen im Zusammenhang mit der Ausrichtung der Südostasien-Spiele (SEA Games) 2019.

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Symbolbild: Envato

NBI-Direktor Melvin Matibag gab am Mittwoch bekannt, dass das Büro bereits relevante Dokumente prüft. Er nannte große Geldsummen, die in die Projekte geflossen sind. Es habe keine Ausschreibung gegeben. Zudem seien Gelder nicht abgerechnet worden.

Die Sondergruppe soll aus der Financial Investigation Unit und der Special Action Unit bestehen. Diese Einheiten sollen die Untersuchung leiten. Das NBI will mit der Securities and Exchange Commission (SEC), der Commission on Audit (COA) und anderen Behörden zusammenarbeiten.

Die Ermittlungen stehen noch am Anfang. Matibag nannte keine Namen. Er sagte, dass bestimmte Personen bereits im Fokus seien. Er wies Spekulationen zurück, dass die Untersuchung politisch motiviert sei.

Matibag bezog sich auf Senator Alan Peter Cayetano. Er war Vorsitzender des Philippine Southeast Asian Games Organizing Committee (PHISGOC). Das Komitee war für die umstrittene Ausrichtung der Spiele 2019 verantwortlich.

Quellen