Nachbeben und Erdbebenschäden: Schulen in Davao Occidental bleiben geschlossen
Die Provinzregierung von Davao Occidental hat den Unterrichtsausfall und den Einsatz alternativer Lernmethoden nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,8 verlängert.
Gouverneur Franklin P. Bautista unterzeichnete am 5. Juli 2026 die Verordnung Nr. 76, Serie 2026. Sie verpflichtet alle Schulen, Sicherheitsmaßnahmen beizubehalten. Die Entscheidung basiert auf den Empfehlungen des Provincial Disaster Risk Reduction and Management Office (PDRRMO) und der DepEd Order No. 014, Serie 2026.
In den Gemeinden Malita, Santa Maria und Don Marcelino, die unter der HINAY (Ease In) Stufe klassifiziert sind, sollen alternative Lernmethoden weitergeführt werden. Die Schulleiter entscheiden über die passende Lernform.
In den Gemeinden Jose Abad Santos und Sarangani, die unter der HINTO (Stop) Stufe stehen, bleiben alle Unterrichtsaktivitäten ausgesetzt. Schulen sollen sich auf das Wohlbefinden der Schüler und des Personals konzentrieren.
Die Provinzregierung hat auch die Durchführung von psychologischen Hilfemaßnahmen und Stressdebriefings angeordnet. Diese Maßnahmen sollen die emotionalen und psychologischen Auswirkungen des Erdbebens mindern.
Das Provincial Disaster Risk Reduction and Management Council (PDRRMC) überwacht die Lage kontinuierlich. Es kann zusätzliche Maßnahmen vorschlagen, wenn die Bedingungen es erfordern.
Das Department of Science and Technology-Philippine Institute of Volcanology and Seismology (DOST-Phivolcs) meldete bis zum 5. Juli 11.870 Nachbeben. Davon wurden 3.211 Nachbeben erfasst und 116 von den Bewohnern gespürt.
Die Behörden warnen vor anhaltenden Nachbeben und rufen die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf. Sie sollen sich über offizielle Mitteilungen informieren und die Anweisungen der lokalen Katastrophenschutzbehörden befolgen.
Die Provinzregierung von Davao Occidental überwacht weiterhin sechs Erdrutschereignisse in der Gemeinde Jose Abad Santos. Intermittierende Regenfälle behindern die Bewertungs- und Hilfsmaßnahmen in den betroffenen Gebieten.
Bis zum 5. Juli meldete das National Disaster Risk Reduction and Management Council (NDRRMC) 92 Todesopfer durch das Erdbeben der Stärke 7,8 am 8. Juni.