Mt. Apo Natural Park bereitet sich auf UNESCO-Bewertung vor
Das Protected Area Management Office des Mt. Apo Natural Park bereitet sich auf eine internationale Bewertung vor. Es soll der zweite UNESCO Global Geopark in den Philippinen werden.
Clint Michael Cleofe, der kommissarische Leiter des MANP, sagte, dass sie eng mit dem Department of Environment and Natural Resources XI zusammenarbeiten. Sie wollen im August bereit sein, die Evaluatoren zu empfangen.
Cleofe nannte das Ziel, der zweite UNESCO Global Geopark in den Philippinen zu werden. Der erste ist auf der Insel Bohol. 2026 ist das zweite Jahr, in dem sie diese Auszeichnung anstreben.
Die Nominierung wurde 2025 eingereicht. Die UNESCO-Evaluatoren aus Frankreich und China werden vom 16. bis 21. August 2026 den Ort besuchen. Die Bewertung fällt mit dem Kadayawan Festival zusammen.
Die Evaluatoren werden Feldbesuche und Treffen mit lokalen Beamten aus Davao City, Davao del Sur und Cotabato durchführen. Sie werden die Verwaltung des Parks und die geologische Bedeutung des Berges prüfen.
Die Evaluatoren werden auch die Beteiligung der indigenen Gemeinschaften vor Ort untersuchen. Dazu gehören deren Produkte, Kultur, Bräuche und die Bedeutung des Mt. Apo für ihren täglichen Lebensunterhalt.
Die UNESCO betont die Bedeutung des Mt. Apo als heiliger Ort für die dort lebenden Stämme. Das MANP PAMO schließt Verzögerungen oder Aufschübe nicht aus, falls die Parameter nicht ausreichen.
Cleofe bleibt jedoch optimistisch. Er verweist auf die Dokumentation der vielfältigen Flora und Fauna im Berg. Kürzlich wurden zwei seltene Pflanzenarten wiederentdeckt.
Die Pflanzenarten sind Ophiorrhiza biflora und Agalmyla calelanensis. Beide wurden erstmals im frühen 20. Jahrhundert auf dem Mt. Apo gesammelt. Die Entdeckungen unterstreichen die anhaltende Vielfalt der Wälder des Mt. Apo.
Der Berg wurde 1984 offiziell zum ASEAN Heritage Park erklärt. 2023 wurde er durch Republic Act No. 9237 als Mt. Apo Natural Park neu bezeichnet. Der Park ist ein bedeutendes Biodiversitäts-Hotspot und Heimat des gefährdeten Philippinenadlers.