MSU-Absolventinnen teilen Erfahrungen über Durchhaltevermögen und Widerstandsfähigkeit
Für viele angehende Anwälte gilt das Bestehen der Anwaltsprüfung oft als das ultimative Ziel nach Jahren des Jurastudiums, schlaflosen Nächten und endlosen Lesens. Doch für mehrere Absolventinnen der Rechtsfakultät der MSU, die kürzlich die Anwaltsprüfung 2025 bestanden haben, war die Reise dorthin nicht nur von akademischer Vorbereitung geprägt, sondern auch von Angst, Versagen, Widerstandsfähigkeit und Erholung.
Während der MSU Purplehood und des 2025 Bar Passers Testimonials am 24. Mai sprachen die neuen Anwälte nicht über Ranglisten oder Punktzahlen, sondern über die persönlichen Kämpfe, die sich hinter dem Titel 'Rechtsanwältin' verbergen. Sittie Hedaya S. Pansar, die Klassenvalediktorin von 2024, gab zu, dass das Jurastudium oft weniger wie die Verwirklichung eines Traums und mehr wie das Überleben von Tag zu Tag erschien.
Sie erinnerte sich an Nächte, in denen sie ihre eigene Würdigkeit und Fähigkeiten in Frage stellte, während sie den Druck der Erwartungen trug. Für Pansar war es etwas, das sie nie erwartet hatte, die beste Absolventin ihrer Klasse zu werden. 'Ich war froh darüber, weil ich wusste, dass es meinen Eltern viel Stolz bedeuten würde', sagte sie.
Aber neben dem Erfolg kam auch Angst und Druck. Als ihr Weg zur Anwältin länger dauerte als erwartet, sagte sie, dass sie gelernt hat, dass Erfolg nicht immer einem geraden Weg folgt. 'Es dauerte ein bisschen länger, bis ich hierherkam, und ich habe die größte Lektion von allen gelernt: dass ein Titel nicht definiert, was ein Anwalt ist, sondern Widerstandsfähigkeit. Verzögerter Erfolg ist immer noch Erfolg', sagte Pansar.
Anstatt ihre Kämpfe während ihrer zweiten Anwaltsprüfung zu verbergen, wählte sie, was sie als Selbstmitgefühl beschrieb - sich selbst zu erlauben, sich auszuruhen, Angst anzuerkennen und Hilfe zu suchen, wenn nötig. 'Das Bestehen der Anwaltsprüfung ist nicht nur davon abhängig, sein Gehirn mit Gesetzen vollzustopfen. Es geht darum, sein Herz und Geist zu schützen, die seine größten Waffen auf dieser Reise sein werden. Erkenne deine Ängste an und bitte um Hilfe. Und vor allem, lerne, deine Emotionen für dich und nicht gegen dich arbeiten zu lassen. Lass nicht die Stimmen in deinem Kopf gewinnen', sagte sie.
Rechtsanwältin Aniah D. Dumpa, die erste ehrenvolle Erwähnung der Klasse 2024, teilte auch mit, wie die Vorbereitung auf die Anwaltsprüfung mehr als nur Intelligenz testete. Trotz Zeitplänen und Studienplänen sagte sie, dass Erschöpfung, Krankheit und emotionale Kämpfe immer noch ihren Weg in den Prüfungsprozess fanden. 'Es gab sogar eine Zeit, in der ich fast 48 Stunden wach blieb, weil mein Geist einfach nicht zur Ruhe kam', erinnerte sich Dumpa.
Für sie wurde die Anwaltsprüfung nicht nur zu einem Test des Wissens, sondern auch der Geduld, Widerstandsfähigkeit und des Glaubens. 'Heute kann ich als eine der erfolgreichen Absolventinnen der Anwaltsprüfung 2025 stolz sagen, dass jede Opferung, jede schlaflose Nacht, jede Träne und jedes Gebet es wert war', sagte sie.
Rechtsanwältin Dayamon P. Macalnas-Bubong reflektierte darüber, wie Versagen und Kritik Studenten beeinflussen können, die bereits unter Druck stehen. Sie erzählte die Geschichte einer Studentin, die für akademische Exzellenz bekannt war, die zum ersten Mal Versagen erlebte und später von den Menschen um sie herum beurteilt wurde. 'Manchmal ist Versagen kein Beweis für Schwäche', sagte sie. 'Manchmal ist es einfach das erste Mal, dass das Leben Demut, Ausdauer und Erholung lehrt.'
Sie erinnerte ihre Kollegen und Studenten daran, achtsam mit ihren Worten umzugehen, besonders gegenüber Menschen, die schwierige Momente durchmachen. Sie sagte, dass Worte entweder Menschen helfen können, sich zu erholen, oder sie davon abhalten können, weiterzumachen. 'In einem Beruf, in dem Worte unsere Werkzeuge sind, müssen wir uns daran erinnern, dass Worte verteidigen können, aber sie können auch zerstören. Sie können inspirieren, aber sie können auch verletzen', sagte sie.
Während jede der neuen Anwältinnen unterschiedliche Erfahrungen machte, teilten sie eine gemeinsame Botschaft für zukünftige Anwaltsprüflinge: Erfolg in der juristischen Fakultät und der Anwaltsprüfung wird nicht allein durch Noten oder Ranglisten gemessen. Für sie war die Reise auch davon geprägt, zu lernen, trotz Angst, Erschöpfung und Unsicherheit weiterzumachen. Die Anwältinnen sagten, dass der Prozess sie stärker, demütiger und verständnisvoller gegenüber anderen machte, die ihre eigenen Kämpfe durchmachen.