Sicherheit

Mitarbeiter-Mangel als Ursache für Messerattacke im Aklan-Gefängnis

Das Bureau of Jail Management and Penology (BJMP) Region 6 gab zu, dass ein Personalmangel im Aklan District Jail zur Messerattacke auf vier Gefangene beigetragen haben könnte.

Gavel and Handcuffs on Flag
Symbolbild: Envato

Die Gewalt ereignete sich während der Frühstücksausgabe am 4. Juli. Das BJMP-6 will seine Einsatz- und Sicherheitsprotokolle überprüfen, Überraschungsinspektionen verstärken und den Besuch im Gefängnis vorerst aussetzen.

Laut BJMP-6-Sprecher Atty. Juniven Rey Umadhay waren nur zwei Mitarbeiter im Dienst, als die Gewalt ausbrach. Umadhay nannte den Personalmangel als möglichen Faktor für die verzögerte Reaktion.

Vier Gefangene wurden verletzt. Drei von ihnen sind wegen Mordes inhaftiert, einer wegen eines Drogenvergehens. Die Angreifer waren ebenfalls wegen Drogenvergehen inhaftiert und nutzten selbstgebastelte Waffen.

Alle vier Opfer überlebten den Angriff und waren zum Zeitpunkt der Berichterstattung in einem stabilen Zustand. Umadhay räumte ein, dass die Entdeckung der Waffen auf erhebliche Sicherheitslücken hinweist.

Neben der internen Untersuchung des BJMP führt die Philippine National Police eine separate strafrechtliche Untersuchung durch. Umadhay warnte, dass Mitarbeiter, die für Fahrlässigkeit verantwortlich sind, harte Strafen erwarten könnten.

Regionaldirektor John Montero ordnete verstärkte Überraschungsinspektionen an, um Schmuggelware zu finden und weitere Sicherheitsbedrohungen zu identifizieren. Der Besuch wurde vorübergehend ausgesetzt, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Umadhay versicherte, dass Gefangene weiterhin mit ihren Familien kommunizieren können. Die beiden Verdächtigen könnten ihre GCTA verlieren.

Das BJMP prüft die sofortige Entsendung zusätzlicher Mitarbeiter, um den Personalmangel zu beheben und die Sicherheit zu stärken.

Quellen