Mindanao: Mindestens 17 Tote durch Monsunregen
Mindestens 17 Menschen starben durch Ertrinken und Erdrutsche, die durch den verstärkten Südwest-Monsun verursacht wurden. Der Monsun wird durch den Taifun Inday verstärkt, wie der National Disaster Risk Reduction and Management Council am Samstag, den 11. Juli, mitteilte.
Die Gemeinde Malapatan in Sarangani verzeichnete die meisten Todesfälle mit insgesamt 10. Die Gemeinde hatte am Samstagmorgen die Bergungsarbeiten abgeschlossen. Sie barg die Leichen der letzten beiden Personen, die in einem Erdrutsch in Purok Pandao, Barangay Poblacion, begraben worden waren.
Malapatan hat bisher 230 Familien in den betroffenen Barangays Poblacion, Libi und Sapu Padidu evakuiert. Zwei Haushalte in Barangay Daan Suyan wurden durch den starken Regen vollständig zerstört, wie das Informationsbüro der Stadt mitteilte.
Calanogas in Lanao del Sur meldete fünf Todesfälle durch einen Erdrutsch. In Bukidnon starben zwei Menschen durch Ertrinken. Insgesamt werden neun Personen vermisst: drei aus Malapatan, Sarangani, und sechs aus Calanogas, Lanao del Sur.
Vier Verletzte durch Erdrutsche wurden registriert: eine Person aus Torrijos, Marinduque, eine Person aus Malapatan, Sarangani, und zwei aus Calanogas, Lanao del Sur. Die 17 gemeldeten Todesfälle werden noch überprüft.
Laut NDRRMC sind mindestens 514.700 Menschen und 112.500 Familien von dem verstärkten Südwest-Monsun betroffen. Der Taifun Inday verließ am Samstagmorgen um 8:20 Uhr den Verantwortungsbereich der Philippinen. Seine äußeren Bänder bringen weiterhin starke Winde und verstärken den Südwest-Monsun.