Militaer stellt Einheiten in Ost-Mindanao für Rettungsoperationen bereit
Das Eastern Mindanao Command hat seine Katastropheneinheiten in Bereitschaft versetzt. Sie sollen die Rettungsoperationen der lokalen Behörden unterstützen. Auslöser sind die schweren Überschwemmungen und Erdrutsche, die Teile von Mindanao getroffen haben.
Die Einheiten unter Joint Task Force Diamond, Joint Task Force Agila und Joint Task Force Sinaya sollen sich auf mögliche Einsätze vorbereiten. Das Kommando hat die Einheiten auf Anweisung von Chef Lt. Gen. Adonis Ariel G. Orio in Bereitschaft versetzt. Auslöser waren starke Regenfälle, die ab dem 10. Juli zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt haben.
Die Sprecherin des Eastern Mindanao Command, Col. Ma. Cristina Manuel, nannte die Bereitschaft der Einheiten eine gute Entwicklung. Sie zeigte sich beeindruckt von den Fähigkeiten und der Widerstandsfähigkeit der lokalen Einheiten.
Die Such-, Rettungs- und Bergungsteams des Kommandos bleiben in erhöhter Alarmbereitschaft. Sie sollen die lokalen Helfer in den betroffenen Gebieten unterstützen. Die Teams sind auch in den Gebieten im Einsatz, die noch mit den Folgen des Erdbebens der Stärke 7.8 vom Juni kämpfen.
Die Humanitarian Assistance and Disaster Response Teams in der Provinz Sarangani stehen ebenfalls in Bereitschaft. Sie arbeiten eng mit den lokalen Katastrophenschutzbehörden zusammen. Sie sollen sofort eingreifen können, wenn zusätzliche Hilfe benötigt wird.
Das Militär hat 17 Such- und Rettungsteams mit 221 Personen aufgestellt. Sie werden von sieben Luft- und sieben Marinefahrzeugen unterstützt. Seit Beginn der Hilfsoperationen hat das Militär rund 37.250 Lebensmittelpakete und etwa 745,63 Tonnen Lebensmittel und andere Hilfsgüter transportiert.
Die Hilfsoperationen werden in Koordination mit dem Office of Civil Defense, den lokalen Behörden und den Katastrophenschutzämtern durchgeführt. Das Militär bleibt bereit, zusätzliche Personal, Ausrüstung und logistische Unterstützung zu entsenden.
Die erhöhte Bereitschaft des Militärs erfolgt, während Mindanao noch mit den Folgen der schweren Regenfälle und des Erdbebens vom 8. Juni kämpft. Bis zum 16. Juli gab es in Davao Occidental elf Opfer durch eine Überschwemmung in Barangay Tanuman Big, Jose Abad Santos. Fünf Menschen starben, fünf werden noch vermisst und einer wurde verletzt.
Die jüngsten Regierungsdaten der Vereinten Nationen zeigen, dass das Erdbeben im Juni fast 1,7 Millionen Menschen betroffen hat. Es forderte 81 Menschenleben, verletzte mehr als 1.300 Menschen, ließ 31 Menschen vermisst und vertrieb rund 90.000 Einwohner. Das unterstreicht den anhaltenden Bedarf an nachhaltiger Hilfe, Rehabilitation und Katastrophenvorsorge in Ost-Mindanao.