Sicherheit

MGB-Ermittlung: Keine direkten Verstrickungen von PRO-6-Personal in illegalem Steinbruch-Betrieb

Die Polizei der Region 6 (PRO-6) auf den Philippinen gab bekannt, dass eine Untersuchung des Mines and Geosciences Bureau (MGB) keine direkten Verstrickungen von Polizeibeamten in illegalen Steinbruch-Betrieben in der Provinz Iloilo gefunden hat.

Philippine traditional village
Symbolbild: Envato

Die Ermittlungen fanden statt, nachdem es Vorwürfe gab, dass einige Sicherheitskräfte die illegalen Aktivitäten schützten oder mit den Betreibern kooperierten. Die PRO-6 betonte, dass die Namen von Polizeibeamten häufig von Lkw-Fahrern und anderen Personen bei Kontrollen genannt wurden.

Regionaldirektor Police Brigadier General Randulf Tuaño betonte, dass die Ermittlungen weitergehen. Die Polizei prüft, ob Beamte wissentlich ihre Namen für illegale Aktivitäten zur Verfügung gestellt haben. Das könnte strafrechtliche und disziplinarische Konsequenzen nach sich ziehen.

Tuaño nannte als Beispiel die Vorwürfe gegen Personal der Polizeistation Miag-ao, Iloilo. Ein Streifenwagen sei bei illegalen Aktivitäten am 11. und 12. Juni gesichtet worden. Tuaño betonte, dass die bloße Anwesenheit von Polizeibeamten an einem Steinbruch nicht automatisch auf eine Beteiligung hinweist.

Die PRO-6 will weiter mit dem MGB und anderen Behörden zusammenarbeiten, um die Ermittlungen abzurunden. Tuaño versicherte, dass bei Beweisen für Gesetzesverstöße entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Quellen