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Mayon-Vulkan: Schwefeldioxid-Emissionen erreichen Höchststand

Der Mayon-Vulkan in der Provinz Albay könnte sich einer explosiveren Phase nähern. Am Samstag, den 11. Juli, wurden die höchsten Schwefeldioxid-Emissionen seit 26 Jahren gemessen.

Woman enjoying the view of Taal volcano in the Philippines.
Symbolbild: Envato

Das Philippine Institute of Volcanology and Seismology (Phivolcs) meldete, dass der Mayon durchschnittlich 13.128 Tonnen Schwefeldioxid pro Tag ausstieß. Diese Werte sind nur geringfügig niedriger als die Messungen während der explosiven Eruption des Jahres 2000.

Die erhöhten Schwefeldioxid-Emissionen könnten auf eine Veränderung des Ausbruchsverhaltens hinweisen. Phivolcs warnte vor einer möglichen explosiven Eruption. Diese könnte größere und weiter reichende pyroklastische Ströme erzeugen.

Der Vulkan befindet sich seit 187 Tagen in einem Ausbruchszustand und steht auf Alarmstufe 3. Die erhöhten Schwefeldioxid-Emissionen gingen mit verstärkter vulkanischer Aktivität einher. Dazu gehörten 97 niedrigfrequente vulkanische Erdbeben und 304 Felsstürze.

Die Experten beobachteten eine leichte Aufblähung des Vulkangebäudes und eine moderate Zunahme der seismischen Energie. Diese Entwicklungen passen zu dem effusiven Ausbruch, der den Mayon seit Beginn der Unruhen im Jahr 2026 kennzeichnet.

Quellen