Massiver Erdrutsch in Bukidnon isoliert indigene Gemeinschaften
In der Stadt Valencia in Bukidnon dauern die Räumungsarbeiten an der von einem KTV in Sitio Balacayo, Barangay Kalagangan in San Fernando an. Die Arbeiten sollen Monate dauern. Das teilte ein Vertreter des Department of Public Works and Highways (DPWH) am Sonntag mit.
Der massive Erdrutsch ereignete sich vor dem Morgengrauen des 6. Juli. Er wurde durch mehrere Tage starken Monsunregens und den Taifun Inday (internationaler Name: Bavi) ausgelöst. Die Straße ist eine wichtige Verbindung zwischen Bukidnon und Davao del Norte. Sie wurde durch den Erdrutsch blockiert. Mehrere indigene Gemeinschaften in den Hinterlanden wurden dadurch isoliert.
Ingenieur Rainer Valderrama, Distriktwartungsingenieur des DPWH First District Engineering Office in Malaybalay City, erklärte, dass die Räumungsarbeiten vorsichtig voranschreiten. Der Hang ist instabil. Valderrama sagte, dass die Trümmer Schicht für Schicht entfernt werden müssen.
Schweres Gerät aus der Region 10 des DPWH, dem DPWH First District Engineering Office und der lokalen Regierung von San Fernando wurde eingesetzt. Sie sollen die Trümmer räumen und die Straße wieder öffnen. Nach Angaben des DPWH-10 hatte der anhaltende Regen den Boden gesättigt. Auch nahe gelegene seismische Aktivitäten könnten zum Hangrutsch beigetragen haben.
Oben am Erdrutsch werden Bäume gefällt. So soll verhindert werden, dass weiteres Geröll auf das Personal und die schweren Geräte darunter fällt. Die Teams räumen weiterhin die geschätzten 200 Meter des Erdrutsches. Sie wollen den Zugang über den blockierten Abschnitt wiederherstellen.