Sicherheit: Leyte, Metro Manila
Martin Romualdez nach medizinischer Entlassung in Gefängnis von Quezon City verlegt
EditMartin Romualdez, der ehemalige Parlamentspräsident und Abgeordnete für den ersten Distrikt von Leyte, wurde am Montagabend in das New Quezon City Jail in Payatas verlegt, nachdem er zuvor im Philippine General Hospital (PGH) einer medizinischen Beurteilung unterzogen worden war.
Die Verlegung in die Justizvollzugsanstalt erfolgte auf Anordnung der dritten Abteilung des Sandiganbayan-Antikorruptionsgerichts. Zuvor hatte die Verteidigung von Romualdez beantragt, ihn aufgrund gesundheitlicher Beschwerden wie Bluthochdruck, Depressionen und Angstzuständen weiterhin im Cardinal Santos Medical Center unterbringen zu lassen. Der Direktor des PGH, Dr. Gerardo D. Legaspi, erklärte jedoch, dass der Zustand des Abgeordneten klinisch stabil sei und eine stationäre Behandlung zwar zur Überwachung der Symptome notwendig, eine dauerhafte Unterbringung im Krankenhaus jedoch nicht erforderlich sei, solange die medizinische Versorgung gewährleistet bleibe.
Gegen Romualdez wird wegen Plünderung ermittelt, da ihm vorgeworfen wird, Schmiergelder in Höhe von 7,2 Milliarden Pesos aus staatlichen Infrastrukturprojekten angenommen zu haben. Nach seiner Ankunft im männlichen Gefängnis von Quezon City musste er die dortigen Aufnahmeverfahren durchlaufen. Seine Mitangeklagten, darunter der ehemalige Abgeordnete der Ako Bicol Parteiliste, Zaldy Co, der Präsident der Samchan Foreign Exchange Corp., Felicito Guevarra, sowie die persönliche Assistentin von Romualdez, Joselin Sereño, gelten weiterhin als flüchtig. Das Innenministerium (Department of the Interior and Local Government, DILG) veröffentlichte im Zuge dessen neue Fahndungsfotos des Politikers.






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