Marcos weitet UPLIFT-Hilfe aus: 37,5 Millionen Philippiner sollen profitieren
Präsident Ferdinand Marcos Jr. kündigte am Donnerstag die Ausweitung des UPLIFT-Programms an. Damit sollen 7,5 Millionen Haushalte oder 37,5 Millionen Philippiner finanzielle Unterstützung erhalten. Diese Maßnahme soll die Auswirkungen steigender Kraftstoffpreise aufgrund des Konflikts im Nahen Osten abmildern.
Marcos nannte in einer Videobotschaft die Empfängerinnen und Empfänger. 3,5 Millionen Haushalte aus dem Pantawid Pamilyang Pilipino Program und dem Walang Gutom Program sollen einmalig bis zu 2.000 Peso erhalten. Zudem sollen 2,5 Millionen arme und nahezu arme Haushalte, die im Community-Based Monitoring System von 2024 erfasst sind, unterstützt werden.
Auch 1,5 Millionen niedrigverdienende Arbeitnehmer und ihre Familien, die vom Social Security System bestätigt wurden, sollen von Juli bis Dezember monatlich 2.000 Peso erhalten. Das Department of Social Welfare and Development soll das Programm in Zusammenarbeit mit anderen Behörden leiten.
Marcos betonte, dass die UPLIFT-Hilfe die Fähigkeit philippinischer Familien stärken soll, ihren täglichen Bedarf zu decken. Die Regierung will die Unterstützung schnell und effizient über digitale Methoden bereitstellen. Das UPLIFT-Programm wurde im März dieses Jahres durch Executive Order No. 110 eingeführt. Es soll die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise im Nahen Osten und der steigenden Kraftstoffpreise abmildern.
Marcos erklärte, dass die Philippinen weiterhin unter den Spannungen im Nahen Osten leiden. Diese bedrohen die globale Ölversorgung und beeinflussen die Wirtschaft und die Preise für Waren. Höhere Kosten belasten besonders arme Familien, die ihre Bedürfnisse decken müssen.