Marcos weist Vorwürfe über illegale Vermögenswerte zurück
EditDer philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr. hat sich gegen die Darstellung gewehrt, dass Vermögenswerte seiner Familie als illegal erworben gelten sollten.
In einer Veranstaltung der Foreign Correspondents Association of the Philippines (FOCAP) wies er Vorwürfe zurück, wonach seine Familie Erbschaftssteuern in Höhe von über 203 Milliarden Pesos (etwa 3,28 Milliarden US-Dollar) auf das Erbe seines 1989 verstorbenen Vaters schuldig sei.
Marcos erklärte, dass seine Familie in vorangegangenen Zivilprozessen zur Einziehung von Vermögenswerten erfolgreich nachgewiesen habe, dass es sich bei den betreffenden Gütern nicht um illegal erworbenes Vermögen handelte.
Damit reagierte er auf die Kritik, dass seine Bemühungen gegen Korruption durch die ungeklärte Steuerfrage und das Erbe der Familie infrage gestellt würden.
Parallel dazu gab die Presidential Commission on Good Government (PCGG) bekannt, bis zum 30. Juni insgesamt 309,84 Milliarden Pesos (rund 5,05 Milliarden US-Dollar) zurückgefordert zu haben.
Bei diesen Geldern handelt es sich laut der Behörde um illegal erworbenes Vermögen, das mit der Familie Marcos in Verbindung steht.
Die PCGG ist eine 1986 unter dem Büro des Präsidenten geschaffene Sonderbehörde.
Sie wurde über verschiedene Regierungen hinweg mit der Rückgewinnung von Vermögenswerten betraut, die laut ihrer Einschätzung vom verstorbenen Präsidenten Ferdinand Marcos Sr., seiner Frau Imelda Marcos und deren Weggefährten entwendet wurden.



