Wirtschaft

Marcos sichert kanadische Investitionen und trifft auf Proteste in Vancouver

Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. sicherte während seines Staatsbesuchs in Vancouver, Kanada, frische Investitionszusagen von kanadischen Unternehmen.

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Symbolbild: Envato

Marcos hob die Ergebnisse seiner Treffen bei einer Zusammenkunft mit der philippinischen Gemeinschaft am Samstag hervor. Er nannte konkrete Zusagen und Investitionsmöglichkeiten, insbesondere in den Bereichen Bergbau von kritischen Mineralien, IT, Business Processing und anderen aufstrebenden Industrien.

Marcos betonte, dass diese Investitionen mehr Arbeitsplätze und bessere Einkommensmöglichkeiten schaffen sollen. Er nannte eine bequemere Lebensweise für die Landsleute und eine stärkere Wirtschaft für die Familien.

Der kanadische Gold- und Kupferproduzent OceanaGold plant, 1,9 Milliarden US-Dollar (etwa 106,4 Milliarden Philippinische Peso) zu investieren. Das Geld soll die Bergbauoperationen in Nueva Vizcaya erweitern. Zudem wird eine Verlängerung der Operationen bis 2037 geprüft.

Marcos traf sich auch mit den Führungskräften von B2Gold. Diese wollen 14 Millionen US-Dollar (etwa 784 Millionen Philippinische Peso) investieren. Das Geld soll die Solarstromanlage erweitern, die das Masbate Gold Project unterstützt.

Die Solarstromanlage trug 2025 mit 10 Milliarden Philippinischen Peso zu den nationalen und lokalen Steuern bei. Damit ist sie der größte Steuerzahler in der Bicol-Region.

Marcos dankte der philippinischen Gemeinschaft in Vancouver für ihre Beiträge zur philippinischen Wirtschaft und zur Stärkung des globalen Rufs der Filipinos.

Marcos reiste am Donnerstag, den 2. Juli, nach Kanada. Das war der letzte Tag der Iglesia ni Cristo-Kundgebung in den Philippinen.

Proteste begleiteten Marcos nach Nordamerika. Eine Gruppe von Filipinos in Vancouver demonstrierte am Samstag. Sie forderten Rechenschaft über die angebliche Regierungskorruption.

Das Malacañang-Palast erklärte, dass die Regierung sich von den Protesten nicht einschüchtern lasse. Behörden arbeiten daran, die Verantwortlichen für die angeblichen Unregelmäßigkeiten zur Rechenschaft zu ziehen.

Claire Castro, Unterstaatssekretärin für Presseangelegenheiten im Palast, sagte, dass die Regierung und die Ermittlungsbehörden nicht ruhen werden. Sie betonte, dass die Gerichte die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen werden.

Marcos und die philippinische Delegation kehrten am Sonntag nachmittag nach den Philippinen zurück. Zuvor fand eine Pressekonferenz mit dem Malacañang-Pressekorps statt.

Quellen