Sicherheit

Marcos: Sicherheitsbehörden überwachen INC-Kundgebung

Präsident Ferdinand Marcos Jr. äußerte sich am Donnerstag zu möglichen Versuchen von außenstehenden Gruppen, die von der Iglesia ni Cristo (INC) organisierte Kundgebung zu infiltrieren und Unruhen zu provozieren. Diese Informationen stammen aus Geheimdienstberichten und sind die Hauptsorge der Sicherheitsbehörden. Dennoch zeigte sich der Präsident zuversichtlich, dass die Veranstaltung friedlich verlaufen werde.

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Symbolbild: Envato

Vor seiner Abreise zu einem offiziellen Besuch in Kanada erklärte Marcos, dass die Behörden die Lage genau überwachten. Die Sicherheit aller Teilnehmer und der Öffentlichkeit habe für die Regierung höchste Priorität. Der Präsident verwies auf die lange Geschichte der INC, große Kundgebungen ohne größere Störungen durchzuführen.

Marcos betonte, dass die Sicherheitsbehörden sich auf Informationen konzentrierten, dass Außenstehende die Veranstaltung infiltrieren und Unruhe stiften könnten. Er sagte, dass es wichtig sei, dass niemand verletzt werde, unabhängig davon, ob es sich um Mitglieder der INC oder andere Teilnehmer handle.

Der Präsident dankte den Organisatoren der Kundgebung, den Polizeibehörden und den Teilnehmern für ihre Bemühungen, Frieden und Ordnung während der Demonstration zu wahren. Er lobte die bisherigen friedlichen Abläufe und betonte, dass die Sicherheit aller gewährleistet sei.

Marcos wies auch Vorwürfe zurück, die während der Kundgebung erhoben wurden. Diese Vorwürfe besagten, dass seine Regierung selektive Justiz praktiziere, indem sie politische Gegner verfolge, während sie Verbündete schütze. Er nannte diese Behauptungen falsch.

Tausende Mitglieder der INC versammelten sich ab Dienstag entlang der EDSA, um ihre Unterstützung für Senator Rodante Marcoleta zu zeigen und gegen selektive Justiz und politische Verfolgung zu protestieren. Die Demonstration folgte auf die Ankündigung des Ombudsmanns, Anklage gegen Marcoleta wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei Wahlkampfspenden in Höhe von 75 Millionen Peso zu erheben.

Marcoleta bestritt die Vorwürfe und erklärte, dass der Fall aus seinen Bemühungen resultiere, angebliche Unregelmäßigkeiten bei staatlichen Hochwasserschutzprojekten aufzudecken. Das Präsidialamt wies wiederholt die Behauptungen der selektiven Justiz zurück und betonte, dass Strafanzeigen ausschließlich auf der Grundlage von Beweisen verfolgt und unabhängig vom Ombudsmann gehandhabt würden.

Tausende Polizisten wurden in Metro Manila eingesetzt, um den Kundgebungsort zu sichern und den Verkehr auf den Hauptverkehrsstraßen zu regeln.

Quellen