Marcos: Philippinen bleiben stabil und offen für mehr Investitionen
Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. betonte bei einem Treffen mit regionalen Wirtschaftsführern in Singapur, dass die philippinische Wirtschaft trotz globaler Herausforderungen in Handel und Geopolitik stabil bleibt. In seiner Rede hob er das anhaltende Wirtschaftswachstum des Landes hervor, das von über 52 Millionen Arbeitnehmern und einem der größten Verbrauchermärkte in der ASEAN-Region getragen wird.
Marcos betonte zudem das Infrastrukturprogramm 'Build Better More' im Wert von 170 Milliarden USD, das aus über 200 Projekten besteht, darunter der Luzon Economic Corridor. Dieses Programm soll als Grundlage für die Ausweitung von fortschrittlicher Fertigung, Elektronik und kritischer Mineralverarbeitung im Land dienen.
Der Präsident stellte auch die Reformen vor, die seine Regierung umgesetzt hat, um mehr Investoren anzuziehen. Dazu gehören die Lockerung der Beschränkungen für ausländische Eigentümerschaften in öffentlichen Dienstleistungen und im Einzelhandel, die Verlängerung von Landpachtverträgen auf bis zu 99 Jahre und die Zulassung von 100-prozentigem ausländischem Eigentum an Projekten für erneuerbare Energien.
Diese Reformen sollen den Anteil erneuerbarer Energien am Energie-Mix des Landes auf 35 Prozent bis 2030 und auf 50 Prozent bis 2040 erhöhen. Marcos erwähnte auch, dass qualifizierte Unternehmen im Rahmen des neuen Investitionsanreizsystems bis zu 40 Jahre lang Steuer- und Nicht-Steueranreize erhalten können.
In Bezug auf den Handel bekräftigte Präsident Marcos das Ziel seiner Verwaltung, FTA abzuschließen, um die Handels- und Investitionsmöglichkeiten der Philippinen zu erweitern. Diese Strategie basiert auf bestehenden Handelsabkommen der Philippinen im Rahmen der RCEP, des PH-EFTA, des Philippines-Japan Economic Partnership Agreement (PJEPA) und des Philippines-Korea Free Trade Agreement (PH-Korea FTA), sowie auf laufenden Verhandlungen für Abkommen mit der EU und Kanada.