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Marcos fordert sorgfältige Prüfung der Strafmündigkeit von Minderjährigen

Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. forderte eine sorgfältige Prüfung der Strafmündigkeit von Minderjährigen.

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Symbolbild: Envato

Er betonte, dass jede Vorschlag zur Senkung des Alters der Strafmündigkeit gründlich untersucht werden muss. Besonders die Experten für Kinderpsychologie sollen sich damit befassen.

Marcos äußerte Zweifel, ob eine Senkung des Alters der Strafmündigkeit die Probleme mit Kindern effektiv lösen würde. Er nannte die psychische Gesundheit der Kinder und die veränderten sozialen Bedingungen als Gründe.

Marcos sprach sich vor dem Hintergrund von jüngsten Schusswaffenangriffen und Messerattacken aus, an denen Minderjährige beteiligt waren.

Am 22. Juni 2026 eröffneten zwei Schüler im Alter von 14 und 15 Jahren an der San Jose National High School in Tacloban City das Feuer auf ihre Mitschüler. Drei Schüler starben, sieben weitere wurden verletzt.

Die Verdächtigen wurden in eine Jugendanstalt in Tacloban City gebracht, nicht in ein reguläres Gefängnis. Dies führte zu Forderungen, das Jugendstrafrecht zu überarbeiten.

Nach dem Republic Act No. 9344 sind Kinder unter 15 Jahren von der Strafverfolgung ausgenommen. Sie müssen jedoch an einem Interventionsprogramm teilnehmen.

Kinder zwischen 12 und 15 Jahren, die schwere Verbrechen wie Mord, Vergewaltigung oder schwere Drogendelikte begehen, werden als vernachlässigte Kinder eingestuft.

Marcos' jüngste Äußerungen weichen von der früheren Position des Präsidentenpalastes ab. Untersekretärin Claire Castro hatte zuvor gesagt, dass Marcos offen für Vorschläge zur Senkung des Alters der Strafmündigkeit sei.

Marcos nannte als mögliche Altersgrenze 12 Jahre. Er betonte, dass eine Senkung des Alters der Strafmündigkeit bedeuten würde, dass sich Kinder im Vergleich zu früheren Generationen verändert haben.

Er nannte die veränderte Welt und die veränderte Mediennutzung als Gründe für mögliche Veränderungen im Verhalten der Kinder.

Quellen