Marcos erweitert PhilHealth-Leistung für Leptospirose-Patienten
Die Philippine Health Insurance Corporation (PhilHealth) hat ihre Leistung für Patienten mit Leptospirose ab dem 15. Juli erweitert. Dies geschieht auf Anweisung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., der eine zugänglichere Gesundheitsversorgung für die Filipinos gewährleisten möchte.
Leptospirose ist eine Krankheit, die durch das Bakterium Leptospira verursacht wird und Menschen und Tiere betrifft. Sie wird oft durch Kontakt mit kontaminiertem Wasser oder Boden übertragen, insbesondere durch den Urin infizierter Tiere wie Ratten, Hunde und Nutzvieh.
In einer Pressebriefing am 30. Juni erklärte die Unterstaatssekretärin des Presidential Communications Office und Pressesprecherin des Palastes, Claire Castro, dass die erweiterten Leistungen ab dem 15. Juli umgesetzt werden. 'Ab dem 15. Juli wird die Deckung der Philippine Health Insurance Corporation für moderate bis schwere Fälle von Leptospirose erweitert', sagte Castro.
Im Rahmen des erweiterten Leistungspakets können qualifizierte Patienten bis zu 63.000 Pesos für Krankenhausbehandlung, 170.000 Pesos für Hämodialyse und 230.000 Pesos für Peritonealdialyse erhalten. Für Patienten, die intensiv behandelt werden müssen, kann das Leistungspaket bis zu 411.000 Pesos betragen, insbesondere für diejenigen, die eine Kombination aus Hämodialyse, mechanischer Beatmung und pulmonaler Rehabilitation benötigen.
Castro gab auch bekannt, dass PhilHealth im Rahmen seines Yaman ng Kalusugan Programms (YAKAP) kostenlose Konsultationen anbietet, bei denen Patienten Dosen von Doxycyclin, einem Antibiotikum zur Behandlung von Leptospirose-Fällen, erhalten können. 'Das PhilHealth-Arzneipaket bietet bis zu 20.000 Pesos pro Mitglied und Jahr für die erforderlichen Medikamente gegen Leptospirose', sagte Castro.
DOH stieg die Zahl der Leptospirose-Fälle vom 4. Januar bis zum 6. Juni 2026 um 6 Prozent auf insgesamt 2.177 Fälle. Das DOH wies darauf hin, dass die meisten Fälle Landwirte betreffen, da sie oft kontaminiertem Wasser und kontaminiertem Boden ausgesetzt sind, während sie auf den Feldern arbeiten. Das DOH rät der Öffentlichkeit, beim Betreten von Überschwemmungsgebieten Stiefel zu tragen und sich nach dem Kontakt mit möglicherweise kontaminiertem Wasser gründlich zu waschen.